Über 50 Jahre im Zeichen der Kunst: Auktionen Alte Kunst und Moderne

2015

Das Jahr der Sonderauktionen bei NEUMEISTER: 29. Oktober: „Gemälde des 18. bis 20. Jahrhunderts aus der ehemaligen Sammlung Dr. Georg Schäfer, Schweinfurt“. Ein Porträt der Bayernprinzessin Auguste Amalie de Beauharnais von Andrea Appiani aus dem Jahr 1809 wird für mehr als 300.000 Euro versteigert, Spitzwegs „Mädchen mit Ziege“ geht für 66.000 Euro an das Grohmann Museum in den USA. Nahezu 100 Prozent können zugeschlagen werden.

28. November: Sonderauktion „Expressionistische Druckgraphik aus dem Privatnachlass Diethild und Lothar-Günther Buchheim“ brachte eine Verkaufsquote von nahe 100 Prozent und die Verdoppelung der Gesamttaxe.

3. Dezember: Die Jubiläumsauktion „90 Jahre Rudolf Neumeister“ mit 90 Rara verschiedenster Kunstgattungen aus mehr als 600 Jahren Kunstgeshcichte brachte serienweise Spitzenergebnisse.

2014

Aufsehen erregende Sonderauktion von mehr als 100 Gemälden „Aus wittelsbachischen und habsburgischen Nachlässen“ im September. Käufer waren unter anderem die Schlossveraltung in Schönbrunn sowie das Deutsche Historische Museum in Berlin und Schloss Clemenswerth im Emsland. Nahezu alle Lose wurden an diesem Abend verkauft, die Gesamttaxe konnte fast verdoppelt werden.

2013

NEUMEISTER veranstaltet in Kooperation mit der Kunsthandlung Röbbig, München, ein Tabatieren-Symposium mit renommierten Referenten. Mit einer Verkaufsquote von über 90 Prozent versteigert NEUMEISTER in einer Sonderauktion das Inventar von Schloss Teisbach.

2012

21 Papierarbeiten Adolph von Menzels aus exquisiter Privatsammlung finden auf einer NEUMEISTER Sonderauktion mit internationaler Aufmerksamkeit reißenden Absatz. 21 Werke erhielten Höchstzuschläge bei 100 Prozent Verkaufsquote; die Gesamttaxe wurde versechsfacht und damit ein Umsatz von insgesamt 1,4 Millionen Euro erzielt.

Eine Privatsammlung mit 62 Arbeiten von Heinrich von Zügel findet großen Anklang bei den Käufern.

2011

NEUMEISTER veranstaltet zu Ehren des 90. Geburtstages des international renommierten Münchener „Silberpapstes“ Dr. Helmut Seling ein interdisziplinäres Symposium zum Thema Silber. Hochkarätige Referenten wie der Direktor des Grünen Gewölbes, Prof. Dr. Dirk Syndram, Timothy Schroder, The Silver Society London oder Dr. Annette Schommers mit Egidius Roidl vom Bayerisches Nationalmuseum halten Referate.

2010

Sonderauktion aus dem Nachlass des bedeutenden Jugendstil-Sammlers, Prof. Kurt Liebermeister. Seine etwa 470 Objekte umfassende exquisite Sammlung wird zu fast 100 Prozent verkauft, ihre Taxen konnten sich oftmals vervielfachen.

2009

Katrin Stoll gibt die Aufarbeitung der Geschichte des NEUMEISTER-Vorgängers, der „Kunsthandlungen Adolf Weinmüllers in München und Wien 1936-1945“ bei der Kunsthistorikerin Meike Hopp in Auftrag – eine Kooperation zwischen dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte (Projektleitung) und NEUMEISTER, sowie der Arbeitsstelle für Provenienzforschung, Berlin (Stiftung Preußischer Kulturgutbesitz). Der renommierte Münchner Rechtsanwalt Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Bub tritt als Gesellschafter ein.

2008

Das Auktionshaus feiert sein 50jähriges Bestehen. Katrin Stoll wird geschäftsführende Gesellschafterin. Rudolf Neumeister zieht sich aus dem aktiven Geschäftsleben zurück.

2006

Die Gesellschaft der Freunde der Stiftung Haus der Kunst München e.V. lässt bei NEUMEISTER ihre gesamte Sammlung verauktionieren. Die Versteigerung leitet Rudolf Neumeisters Tochter Katrin Stoll, bei einer Gesamtschätzung von rund 1 Millionen Euro wurden fast hundert Prozent der angebotenen Objekte mit Zuschlägen von insgesamt 5,4 Millionen Euro versteigert.

Das Haus Wittelsbach vertraut NEUMEISTER die Versteigerung des Bayerischen Königsservices an, ein Geschenk zur Goldenen Hochzeit des letzten bayerischen Königs Ludwig III. und Marie Therese Erzherzogin von Habsburg-Este im Jahr 1918. Das Ensemble geht für 230.000 Euro geschlossen an die Königliche Porzellanmanufaktur Nymphenburg zurück.

2005

Versteigerung eines zweiten Teils der Sammlung Georg Schäfer, Schweinfurt, in einer Sonderauktion, nahezu 100 Prozent können zugeschlagen werden.

2003

Sonderauktion der breit gefächerten Sammlung Dr. Christian Wolters. Der Kunsthistoriker, Naturwissenschaftler und Restaurator hat das Doerner-Institut weltberühmt gemacht, seine Sammlung umfasste Objekte aus dem Jugendstil und der Angewandten Kunst, Gemälde, Arbeiten auf Papier und Skulpturen, Keramik, sowie afrikanische und japanische Kunst.

2000

2,9 Millionen DM für „Der ewige Hochzeiter“ von Carl Spitzweg.

1999

Versteigerung eines Teils der Sammlung Georg Schäfer, Schweinfurt, in einer Sonderauktion.

1998

NEUMEISTER wird die Sammlung des Schriftstellers Paul Eipper anvertraut; seine exzellente Grafiksammlung, u. a. das gesamte erhaltene Mappenwerk des „Fridericus Rex“ sowie Farblithografien von Lovis Corinth, hatte den Zweiten Weltkrieg in eingemauerten Nischen im Berliner Haus Eippers überstanden.

Weltrekordpreis von 1 Million DM für das Gemälde „Friede im Lande“ von Carl Spitzweg

1996

In einer einzigartigen Sonderauktion wird der Nachlass der Theaterschauspielerin Maria Wimmer versteigert, die mit ihrem Mann, dem Rechtsanwalt Dr. Otto Seemüller, eine große Leidenschaft für moderne Kunst hegte. NEUMEISTER verauktioniert Werke von Christian Rohlfs, Emil Nolde und Max Pechstein.

1987

Erneut Sonderauktionen mit MODERNER KUNST. Ein Werk von Otto Mueller wird für 1,4 Millionen DM zugeschlagen.

1983

Katrin Stoll, geb. Neumeister, heute geschäftsführende Gesellschafterin von NEUMEISTER, tritt als Kommanditistin in das Familienunternehmen ein. Im Jahr des 25-jährigen Bestehens werden mehr als 13.000 Kunstobjekte versteigert.

1979

Versteigerung von 54 gotischen Skulpturen der Sammlung Oertel: 68 Minuten, 5,1 Millionen DM. Bieter sind u. a. das Württembergische Landesmuseum und das Bayerische Nationalmuseum.

1978

Umzug des Unternehmens in die Barer Straße 37.

1974

Kauf des Geschäftshauses an der Barer Straße 37, anschließend vier Jahre Neu- und Umbau durch das Architektenbüro Zangenberg und Rheinberger. Es entstehen 1.200 qm Geschäftsfläche, Tiefgarage und Ausstellungsräume.

Umfirmierung in „NEUMEISTER Münchener Kunstauktionshaus“.

1968

Umfirmierung in „Neumeister KG, vorm. Münchener Kunstversteigerungshaus Adolf Weinmüller“.

1966

100. Auktion

1965

Neben den regulären Auktionen wird erstmals eine Auktion »Moderne Kunst« durchgeführt.

1963

Versteigerung des Nachlasses eines süddeutschen Filmproduzenten: Gemälde von Wilhelm Leibl, Hans Purrmann und Carl Spitzweg kommen zum Aufruf. Unter den Käufern befindet sich auch internationale Prominenz, wie etwa Prinzessin Soraya von Persien.

1962

Die Sammlung Igo Levi-Luzern begeistert Bieter aus aller Welt. Die Objekte gehen in bedeutende Privatsammlungen und Museen, etwa ins Bayerische Nationalmuseum München, das Germanische Nationalmuseum Nürnberg, das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg oder das Kunstgewerbemuseum Berlin.

1960

Versteigerung des Nachlasses des Kunstsammlers und -händlers Otto Bernheimer. Etablieren des Auktionhauses auf internationaler Ebene. Bedeutende Bieter, Privatsammlungen und Museen zählen von nun an zum festen Kundenstamm.

1958

1. April: Rudolf Neumeister beteiligt sich nach dem Tod des Inhabers Adolf Weinmüller als Gesellschafter am „Münchener Kunstversteigerungshaus Adolf Weinmüller“ mit Sitz im Almeida-Palais an der Brienner Strasse 14.

7. Mai: Rudolf Neumeister schlägt sein erstes Kunstwerk zu

Juli: auf Vermittlung der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank übernimmt Rudolf Neumeister das Auktionshaus vollständig. Zunächst unter der bisherigen Firmierung „Münchener Kunstversteigerungshaus Adolf Weinmüller“, kurz darauf mit dem Zusatz „Rudolf Neumeister“.