Franz Anton Maulbertsch - "Ein Charlatan auf seinem Gerüste, vor ihm rechts viel Volk"

Auktion 406, Kat.-Nr. 533

HERBSTAUKTION 28. UND 29. SEPTEMBER am 28. September 2022

Franz Anton Maulbertsch

"Ein Charlatan auf seinem Gerüste, vor ihm rechts viel Volk"

Schätzpreis:
€ 1.200 bis € 1.500

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Ergebnis:
€ 9.750 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

Beschreibung:

Franz Anton Maulbertsch

1724 Langenargen/Bodensee - 1796 Wien

 

"Ein Charlatan auf seinem Gerüste, vor ihm rechts viel Volk"

 

 

(Titel nach Nagler). In der Platte signiert und (1)785 datiert. Radierung auf Bütten. 48,4 x 40,7 cm. Breitrandig. Papierdefekt am oberen Rand. Rest. Lichtrand. Etwas unfrisch, min. fleckig.

 

Nicht identifizierbares angeschnittenes Wz.

 

Nagler 8.

 

Der Maler und Radierer Franz Anton Maulbertsch gab durch seine herausragenden und innovativen künstlerischen Leistungen der österreichischen Barockmalerei entscheidende Impulse. Im Jahr 1770 wurde er Mitglied der Kupferstecher-Akademie des Jakob Schmutzer. Erste druckgraphische Arbeiten entstanden bereits in den 1760er Jahren, ab 1770 wandte er sich der Druckgraphik immer wieder zu.

 

In der zweiten Hälfte der 1750er Jahre schuf Franz Anton Maulbertsch als Maler seine besten Werke, die sich durch ihre Dramatik, psychische Ausdruckskraft und kompositionellen Reichtum auszeichnen. Es entstanden bedeutende Fresken und Altargemälde, so die Deckengemälde der Neuen Aula in Wien, die Fresken in der Pfarrkirche Gutenbrunn-Heiligenkreuz und das Deckenfresko im Festsaal des Schlosses Halbturn. Die Auftragslage für Maulbertsch war in der Folge in den 1760er Jahren sehr gut, er beschäftigte in seiner Werkstatt zahlreiche Mitarbeiter. In seinen Druckgraphiken konnte Maulbertsch nicht nur aus seinen bisherigen künstlerischen Erfahrungen schöpfen, die Druckgraphik diente sicherlich auch dazu, seine Popularität weiter zu stärken.

 

 

Provenienz: Aus dem Nachlass des Stuttgarter Kunsthändlers und Sammlers Wolfgang Trauwitz (1927-1970).



Titel-Zusatz:
(Titel nach Nagler)


Signatur-Bez-Vorne:
In der Platte signiert und (1)785 datiert
Technik:
Radierung
Träger:
auf Bütten
Maße:
48,4 x 40,7 cm
Rahmen:
Breitrandig. Papierdefekt am oberen Rand. Rest. Lichtrand. Etwas unfrisch, min. fleckig
Provenienz:
Aus dem Nachlass des Stuttgarter Kunsthändlers und Sammlers Wolfgang Trauwitz (1927-1970).
Kommentar:
Der Maler und Radierer Franz Anton Maulbertsch gab durch seine herausragenden und innovativen künstlerischen Leistungen der österreichischen Barockmalerei entscheidende Impulse. Im Jahr 1770 wurde er Mitglied der Kupferstecher-Akademie des Jakob Schmutzer. Erste druckgraphische Arbeiten entstanden bereits in den 1760er Jahren, ab 1770 wandte er sich der Druckgraphik immer wieder zu. In der zweiten Hälfte der 1750er Jahre schuf Franz Anton Maulbertsch als Maler seine besten Werke, die sich durch ihre Dramatik, psychische Ausdruckskraft und kompositionellen Reichtum auszeichnen. Es entstanden bedeutende Fresken und Altargemälde, so die Deckengemälde der Neuen Aula in Wien, die Fresken in der Pfarrkirche Gutenbrunn-Heiligenkreuz und das Deckenfresko im Festsaal des Schlosses Halbturn. Die Auftragslage für Maulbertsch war in der Folge in den 1760er Jahren sehr gut, er beschäftigte in seiner Werkstatt zahlreiche Mitarbeiter. In seinen Druckgraphiken konnte Maulbertsch nicht nur aus seinen bisherigen künstlerischen Erfahrungen schöpfen, die Druckgraphik diente sicherlich auch dazu, seine Popularität weiter zu stärken.