HIGHLIGHTS KUNSTHANDWERK UND ANTIQUITÄTEN
ONLINEKATALOG KUNSTHANDWERK UND ANTIQUITÄTEN
(LOSE 1 - 74)


HIGHLIGHTS 
KUNSTHANDWERK UND ANTIQUITÄTEN


 AUKTION 20. MÄRZ 2024
14 UHR 


UHRIG... KÖNIG DER LÖWEN


Eine „Löwenuhr“ aus dem 17. Jahrhundert ist glanzvolles Highlight der März-Auktion. Der historische Zeitmesser stammt aus der Sammlung K. Messner.

FIGURENUHR MIT AUTOMAT „BAYERISCHER LÖWE“
Süddeutsch (Augsburg?), um 1627

ZEITGESCHICHTE


 ES IST EIN TICKEN UND GONGEN UND STUNDENSCHLAGEN IN DER KLEINEN WERKSTATT. ÜBERALL LIEGEN, STEHEN, HÄNGEN UHREN. UND DOCH VERGISST MAN VÖLLIG DIE ZEIT. ES IST WIE IN „MOMO“, DEM BERÜHMTEN ROMAN VON MICHAEL ENDE. NUR, DASS DER MÜNCHNER UHRMACHER ANDREAS FRITSCH KEINE ZEIT STIEHLT – IM GEGENTEIL: ER NIMMT SIE SICH. ZUM BEISPIEL, UM EINER LÖWENUHR AUS DEM 17. JAHRHUNDERT NEUEN GLANZ ZU VERLEIHEN. 

IM GESPRÄCH MIT UHREN MACHER ANDREAS FRITSCH
HL. ANNA SELBDRITT

DREIFACHE ANNA


In der NEUMEISTER März-Auktion ist die Darstellung der „Anna Selbdritt“ als Skulptur gleich dreimal vertreten: als große stehende Gruppe sowie als Sitzfigur – einmal mit Maria und Christus auf den Knien, einmal mit der stehenden Maria.

IMMACULATA
Mainfranken (?), 1. Hälfte 18. Jh. 

Buchsbaum

 

AUKTION 412 // LOT 50
SCHÄTZPREIS € 3.000 - 5.000

 

 

GEFLÜGELTER PUTTENKOPF
Ignaz Günther (1725 Altmannstein - 1775 München), Werkstatt, um 1760 

Linde. H. 22 cm

 

AUKTION 412 // LOT 51
ERGEBNIS: € 5.720 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

 

 

 

AUFERSTEHUNGSCHRISTUS
Ignaz Günther (1725 Altmannstein - 1775 München), Werkstatt,
um 1770 

Linde, H. (mit Sockel) 54,5 cm

 

AUKTION 412 // LOT 53
ERGEBNIS: € 5.200 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

 

 

 

 

 

GEFLÜGELTER PUTTENKOPF
Ignaz Günther (1725 Altmannstein - 1775 München), Werkstatt, um 1760 

Linde. H. 21 cm

 

AUKTION 412 // LOT 52
ERGEBNIS € 3.250 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

 

 

 


SILBERNES JUBILÄUM


 Johann George Hossauer gilt als der führende Berliner Goldschmied der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1819 gründete er eine „Fabrik für Waren aus Platina, Gold, Silber, Bronze, gold- und silberplattiertem Kupfer nach englischer Art.“ 1826 ernannte ihn Friedrich Wilhelm III. zum „Goldschmied Sr. Majestät des Königs“. Fortan erhielt er vom preußischen Hof fast alle bedeutenden Aufträge, die bis zum Ende seiner Geschäftsaufgabe 1859 vergeben wurden.

Die Hossauer’sche Werkstatt hat auch viel sakrales Gerät gefertigt sowohl für königliche und adelige Auftraggeber in kostbarem Gold und Silber wie auch für namhafte bürgerliche Auftraggeber und Stücke für den freien Verkauf in teilweise unedlen Materialien (Silber plattiert). Zu den Altargeräten zählen unter anderem Messkelche und -kannen zur Aufnahme von Wein.

 

ABENDMAHLSKANNE ZUM REFORMATIONSJUBILÄUM 1839
Berlin, um 1839, Johann George Hossauer nach Entwurf von Karl F. Schinkel

 Silber mit Resten von Vergoldung.
H. 31,5 cm. 744 g

AUKTION 412 // LOT 12
SCHÄTZPREIS € 2.700 - 2.900

Die umlaufend auf dem Fuß gravierte Dedikationsinschrift: „Die Commune Beelitz ihrer Kirche zum Reformations Jubilaeo am 1ten November 1839“. Das weist auf das 300-jährige Reformationsjubiläum hin, das am 1., 2. und 3. November 1839 unter anderem in Berlin und mehreren Städten der Mark Brandenburg gefeiert wurde. Zur Erinnerung entstanden zahlreiche Gedenk - medaillen mit der Inschrift „Kurfürst Joachim II. 1539. König Friedrich Wilhelm III.1839“. Joachim II. wird genannt, da er wichtigste Triebkraft der reformatorischen Umgestaltung der brandenburgischen Landeskirche in An - lehnung an das Wittenberger Luther Modell war und Friedrich Wilhelm III. als regierendem preußischen König, dessen Hofgoldschmied Hossauer war.

 


KAFFEE- TEESERVICE, fünfteilig
Entwurf Hans Christiansen, 1902, Ausführung Bruckmann & Söhne, Heilbronn

Heilbronn Silber, innen vergoldet.

AUKTION 412 // LOT 24
SCHÄTZPREIS € 5.000 - 6.000

 

 

 

 


TAFELAUFSATZ
München, Friedrich Schmid-Geiler, 1918/1919

Silber, teils vergoldet.
H. 13,5 cm. 26 x 17 cm. 763 g

AUKTION 412 // LOT 25
SCHÄTZPREIS € 6.000  –7.000

 


CHAIRHOLDER VALUE


 

 

 


SATZ VON FÜNF STÜHLEN
Manufaktur Abraham Roentgen (1711 Mülheim am Rhein  – 1793 Herrnhut), Neuwied, um 1755

Nussbaum, massiv und furniert, Olivenholz, Buche

AUKTION 412 // LOT 58
SCHÄTZPREIS € 28.000  –32.000

 


EARLY BIRDS


 

 

HAUBENKAKADU MIT UMGEWORFENEM FRÜCHTEKORB, MIT SOCKEL

Nymphenburg, Entwurf Josef Wackerle, 1909

H. zus. 152 cm

AUKTION 412 // LOT 16
ERGEBNIS: € 15.600 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

 

 

 

 

"ARA" MIT ROSENGIRLANDE

Nymphenburg, Entwurf Josef Wackerle, 1909

H. zus. 171 cm

AUKTION 412 // LOT 17
ERGEBNIS: € 16.900 (inkl. 30 % Käuferaufgeld) 

HAUBENKAKADU MIT KIRSCHZWEIG IM SCHNABEL, MIT SOCKEL

Nymphenburg, Entwurf Josef Wackerle, 1909

H. zus. 161 cm

AUKTION 412 // LOT 18
ERGEBNIS: € 16.900 (inkl. 30 % Käuferaufgeld) 

 

 


HAHNENKANNE
Meissen, um 1734, Modell von J. J. Kändler

Porzellan. Farb- und Goldstaffage.
Blaue Schwertermarke. H. 11 cm

AUKTION 412 // LOT 2
ERGEBNIS: € 4.940 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

 

 


FEUER UNDFLAMME

[FÜR EDLE KERZENHALTER]


 

 

 

PAAR APPLIKEN, ZWEIFLAMMIG
Wien, 18. Jh.

Bronze, vergoldet und gefasst. 
Email und Porzellan.
H. 28 cm. 

Dabei: Paar Blaker, neuzeitlich, zweiflammig, Metall, Spiegelglas. H. 56 cm

AUKTION 412 // LOT 61
ERGEBNIS: € 9.750 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

 

 

 


KANDELABER MIT BACCHANTIN, NEUNFLAMMIG
Frankreich, Ende 19. Jh. 

Bronze, vergoldet und schwarz patiniert. Granitsockel sowie Säulenuntersatz aus Schwarzmarmor u. Metall.
H. Kandelaber m. Sockel 112 cm.
H. Säulenuntersatz 60 cm

AUKTION 412 // LOT 63
ERGEBNIS: € 5.200 (inkl. 30 % Käuferaufgeld) 

Vorliegender Kandelaber geht zurück auf einen François Rémond zugeschriebenen Entwurf der Zeit um 1785 im Musée des Arts Décoratifs, Paris, abgeb. bei Ottomeyer, Hans/Pröschel, Peter, Vergoldete Bronzen. Die Bronzearbeiten des Spätbarock und Klassizismus Bd. I. München 1986, S. 283 Abb. 4.14.4. Die figürliche Bronze folgt dabei (zusammen mit dem Gegenstück in Gestalt eines Fauns) Arbeiten Clodions. Ausführungen des späten 18. und fühen 19. Jhs. finden sich im Louvre, in Fontainebleau oder im Buckingham Palace. Im späteren 19. Jh. wurde das populäre Modell u.a. von der Fa. Beurdeley hergestellt.

 


EIN PAAR GIRANDOLEN
Augsburg, 1765 - 1767, Johann Philipp Heckenauer 

 Silber, H. 29 cm. 1455 g.

AUKTION 412 // LOT 9
ERGEBNIS: € 4.940 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

 

 

 

 


GLÜHT UND BLÜHT


Die Chrysantheme steht für Treue, Glück und ein langes Leben. Eine fröhliche Blume. Schon ihr Anblick zaubert ein Lächeln ins Gesicht – wie die  außergewöhnliche Tischlampe „Chrysanthemes“ von Emile Gallé (1846 – 1904), die bei der März-Auktion aufgerufen wird. Die 35 cm hohe Lampe mit blauen Chrysanthemen als sehnsuchtsvollem Dekor ist ein leuchtendes Beispiel für Emile Gallés Liebe zu Flora  und Fauna, die er in zahlreichen Entwürfen umsetzte. Intensive Farbgebung und Transparenz erzielte der herausragende Glaskünstler des französischen Jugendstils durch mehrere farbige Glasschichten – dem sogenannten Überfang, in den  ornamentales Relief geätzt bzw. eingeschnitten wurde. Auch vorliegende Tischlampe  zeichnet sich durch ein einzigartiges Farbenspiel aus: Fällt das Licht von hinten durch das Glas, so leuchten sie in wunderbarem Colorit.

 


TISCHLAMPE „CHRYSANTHEMES“
Emile Gallé, Nancy, 1918 – 1925

H. 36 cm

AUKTION 412 // LOT 23
SCHÄTZPREIS € 20.000 - 23.000


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