Gaspard Dughet, gen. Gaspard Poussin - Baumlandschaft mit antikisierender Figurenstaffage

Auktion 390, Kat.-Nr. 564

Gemälde und Graphiken 15. – 20. Jh. am 3. Dezember 2020

Gaspard Dughet, gen. Gaspard Poussin

Baumlandschaft mit antikisierender Figurenstaffage

Schätzpreis:
€ 10.000 bis € 15.000

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noch erhältlich
Beschreibung:
Gaspard Dughet, gen. Gaspard Poussin
1615 Rom - 1675 ebenda, zugeschrieben

Baumlandschaft mit antikisierender Figurenstaffage


Öl auf Lwd. 40 x 35 cm. Doubliert. Rest. Rahmen.

Nicolas Poussin hatte 1630 die Schwester Gaspard Dughets geheiratet. Aufgewachsen im elterlichen Haus an der Piazza di Spagna in Rom, lebte Dughet von 1631-35 als Schüler Nicolas Poussins in dessen Haus. Dieser erkannte und förderte das Talent seines Schülers und Schwagers. Seit den späteren 1640er Jahren nannte man Dughet auch "Gaspard Poussin". Gaspard Dughets Gemälde waren bei den europäischen Sammlern hochbegehrt. Er fertigte Werke für die Botschafter Spaniens, Frankreichs und Österreichs, viele weitere internationale Sammler bezahlten nahezu jeden Preis, um in den Besitz seiner Bilder zu gelangen. In England fand Dughets Kunst, vor allem die Gemälde aus seiner späteren Schaffenszeit, in die Grimschitz auch das vorliegende Werk einordnet, ihre größten Bewunderer. Dort ließen sich noch Landschaftsmaler wie Richard Wilson und John Constable von seinem Vorbild inspirieren. Aber auch Jan Frans van Bloemen, François Millet und Joseph Anton Koch schulten sich an Dughets Werken.

Gutachten Prof. Dr. Bruno Grimschitz, Wien, 18. Juli 1958 (in Kopie).

Provenienz: Privatsammlung Österreich.


Technik:
Öl
Träger:
auf Lwd
Maße:
40 x 35 cm
Zustand:
Doubliert. Rest
Rahmen:
Rahmen
Echtheit:
Gutachten Prof. Dr. Bruno Grimschitz, Wien, 18. Juli 1958 (in Kopie).
Provenienz:
Privatsammlung Österreich.
Kommentar:
Nicolas Poussin hatte 1630 die Schwester Gaspard Dughets geheiratet. Aufgewachsen im elterlichen Haus an der Piazza di Spagna in Rom, lebte Dughet von 1631-35 als Schüler Nicolas Poussins in dessen Haus. Dieser erkannte und förderte das Talent seines Schülers und Schwagers. Seit den späteren 1640er Jahren nannte man Dughet auch "Gaspard Poussin". Gaspard Dughets Gemälde waren bei den europäischen Sammlern hochbegehrt. Er fertigte Werke für die Botschafter Spaniens, Frankreichs und Österreichs, viele weitere internationale Sammler bezahlten nahezu jeden Preis, um in den Besitz seiner Bilder zu gelangen. In England fand Dughets Kunst, vor allem die Gemälde aus seiner späteren Schaffenszeit, in die Grimschitz auch das vorliegende Werk einordnet, ihre größten Bewunderer. Dort ließen sich noch Landschaftsmaler wie Richard Wilson und John Constable von seinem Vorbild inspirieren. Aber auch Jan Frans van Bloemen, François Millet und Joseph Anton Koch schulten sich an Dughets Werken.