Gottfried (Goffredo) Wals - Landschaft mit Ruine und Figurenstaffage

Auktion 390, Kat.-Nr. 557

Gemälde und Graphiken 15. – 20. Jh. am 3. Dezember 2020

Gottfried (Goffredo) Wals

Landschaft mit Ruine und Figurenstaffage

Schätzpreis:
€ 15.000 bis € 20.000

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noch erhältlich
Beschreibung:
Gottfried (Goffredo) Wals
um 1600 Köln - 1638 o. 1640 Kalabrien

Landschaft mit Ruine und Figurenstaffage


Rücks. Besitzersiegel. Öl auf Holz. 25,3 x 41,5 cm. Rest. Rahmen.

Gegenstück zu nachfolgender Nummer.

Gottfried Wals wurde in Köln geboren. Schon früh reiste er nach Neapel, von 1616 bis 1618 arbeitete er unter Agostino Tassi in Rom, um nach seiner Rückkehr nach Neapel von 1620 bis 1622 Claude Lorrain zu unterrichten. Später ist er in Genua, Savona und wieder in Neapel nachzuweisen. Während eines Erdbebens in Süditalien verlor er 1638 oder 1640 sein Leben. Gottfried Wals gilt als einer der frühen, wichtigen und einflussreichen Meister der "reinen" Landschaftsmalerei.

Nur wenige Werke lassen sich Gottfried Wals zuschreiben, Roethlisberger zählte 1992 rund zwei Dutzend Arbeiten, die dem Schaffen des Künstlers zuzuordnen sind. Roethlisberger publizierte auch erstmals die beiden angebotenen Gemälde Wals. Er hebt dabei die raffinierten Lichteffekte hervor, die beide Werke auszeichnen und betont die Verwandtschaft der Gestaltung der Bäume mit Gemälden Adam Elsheimers. Roethlisberger datiert die Gemälde in die frühen 1620er Jahre, also jene Zeit, in der Claude Lorrain Wals Schüler war.

Literatur: Roethlisberger, Marcel G., From Goffredo Wals to Claude Lorrain - Recent discoveries, in: Apollo, Bd. CXXXV, Nr. 362, April 1992, S. 209-214 (Farbabbildungen der beiden angebotenen Gemälde von G. Wals auf S. 211).

Provenienz: Galerie Alex Wengraf, London (nach 1992). - Aus dem Nachlass eines hessischen Sammlers.


Signatur-Bez-Recto:
Rücks. Besitzersiegel
Technik:
Öl
Träger:
auf Holz
Maße:
25,3 x 41,5 cm
Zustand:
Rest
Rahmen:
Rahmen
Provenienz:
Galerie Alex Wengraf, London (nach 1992). - Aus dem Nachlass eines hessischen Sammlers.
Kommentar:
Gegenstück zu nachfolgender Nummer. Gottfried Wals wurde in Köln geboren. Schon früh reiste er nach Neapel, von 1616 bis 1618 arbeitete er unter Agostino Tassi in Rom, um nach seiner Rückkehr nach Neapel von 1620 bis 1622 Claude Lorrain zu unterrichten. Später ist er in Genua, Savona und wieder in Neapel nachzuweisen. Während eines Erdbebens in Süditalien verlor er 1638 oder 1640 sein Leben. Gottfried Wals gilt als einer der frühen, wichtigen und einflussreichen Meister der "reinen" Landschaftsmalerei. Nur wenige Werke lassen sich Gottfried Wals zuschreiben, Roethlisberger zählte 1992 rund zwei Dutzend Arbeiten, die dem Schaffen des Künstlers zuzuordnen sind. Roethlisberger publizierte auch erstmals die beiden angebotenen Gemälde Wals. Er hebt dabei die raffinierten Lichteffekte hervor, die beide Werke auszeichnen und betont die Verwandtschaft der Gestaltung der Bäume mit Gemälden Adam Elsheimers. Roethlisberger datiert die Gemälde in die frühen 1620er Jahre, also jene Zeit, in der Claude Lorrain Wals Schüler war. Literatur: Roethlisberger, Marcel G., From Goffredo Wals to Claude Lorrain - Recent discoveries, in: Apollo, Bd. CXXXV, Nr. 362, April 1992, S. 209-214 (Farbabbildungen der beiden angebotenen Gemälde von G. Wals auf S. 211).