Caspar Franz Sambach - Religiöse Allegorie

Auktion 389, Kat.-Nr. 524

Gemälde und Graphiken 15. – 20. Jh. am 24. September 2020

Caspar Franz Sambach

Religiöse Allegorie

Schätzpreis:
€ 300 bis € 400

Differenzbesteuerung    

Ergebnis:
€ 6.985 (inkl. 27 % Käuferaufgeld)

Beschreibung:
Caspar Franz Sambach
1715 Breslau - 1795 Wien

Religiöse Allegorie


L. u. Sammlungsstempel Ludwig Zatzka, Wien, in Schwarz (Lugt 2672). R. u. alte Nummerierung 13. Feder in Schwarz, grau laviert, auf Bütten. 14 x 9,8 cm. Gerändert. Aufgezogen. Fleckig.

Dabei: Alter Rahmenkarton u. a. mit Stempel "Aus dem Nachlass Freiherr von Lanna Prag" und diversen Nummerierungen

Wohl Vorarbeit zum Kuppelfresko der Wallfahrtskirche in Sloup / Mähren.

Caspar Franz Sambach zog nach der Ausbildung in seiner Heimat 1740 nach Wien, um sich dort bei Georg Raphael Donner v. a. im Modellieren von Wachsreliefs fortzubilden. Danach folgte ein Studium an der Wiener Akademie unter Paul Troger. Besonders in der Ausstattung der Wallfahrtskirche in Sloup / Mähren (1751/54) zeigt sich Sambachs Kenntnis und künstlerische Verarbeitung der Werke Paul Trogers.

In der Sammlung der Wiener Albertina befinden sich zwei Vorzeichnungen Sambachs, die kompositionell und bezüglich des Formats engstens mit der vorliegenden Arbeit verwandt sind. Diese ("Allegorie auf Maria als Pforte des Himmels" und "Allegorie auf Maria als Arche des Bundes", Inv.-Nr. 14243 und 14242) gelten als Vorarbeiten für das Kuppelfresko der Wallfahrtskirche in Sloup.

Provenienz: Süddeutscher Privatbesitz.


Signatur-Bez-Vorne:
L. u. Sammlungsstempel Ludwig Zatzka, Wien, in Schwarz (Lugt 2672). R. u. alte Nummerierung 13
Technik:
Feder in Schwarz, grau laviert,
Träger:
auf Bütten
Maße:
14 x 9,8 cm
Zustand:
Gerändert. Aufgezogen. Fleckig
Dabei:
Alter Rahmenkarton u. a. mit Stempel "Aus dem Nachlass Freiherr von Lanna Prag" und diversen Nummerierungen
Provenienz:
Süddeutscher Privatbesitz.
Kommentar:
Wohl Vorarbeit zum Kuppelfresko der Wallfahrtskirche in Sloup / Mähren. Caspar Franz Sambach zog nach der Ausbildung in seiner Heimat 1740 nach Wien, um sich dort bei Georg Raphael Donner v. a. im Modellieren von Wachsreliefs fortzubilden. Danach folgte ein Studium an der Wiener Akademie unter Paul Troger. Besonders in der Ausstattung der Wallfahrtskirche in Sloup / Mähren (1751/54) zeigt sich Sambachs Kenntnis und künstlerische Verarbeitung der Werke Paul Trogers. In der Sammlung der Wiener Albertina befinden sich zwei Vorzeichnungen Sambachs, die kompositionell und bezüglich des Formats engstens mit der vorliegenden Arbeit verwandt sind. Diese ("Allegorie auf Maria als Pforte des Himmels" und "Allegorie auf Maria als Arche des Bundes", Inv.-Nr. 14243 und 14242) gelten als Vorarbeiten für das Kuppelfresko der Wallfahrtskirche in Sloup.