Komplette Serie von 16 Figuren der Commedia dellArte

Auktion 381, Kat.-Nr. 43

ALTE KUNST am 26. September 2018

Komplette Serie von 16 Figuren der Commedia dellArte

Schätzpreis:
€ 13.000 bis € 15.000

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Ergebnis:
€ 26.670 (inkl. 27 % Käuferaufgeld)



Beschreibung:
Komplette Serie von 16 Figuren der Commedia dellArte
Nymphenburg, nach Modell von F. A. Bustelli

Porzellan. Farb- und Goldstaffage. Isabella und Octavio (a), Leda und Capitano Spavento (b), Julia und Pantalone (c), Donna Martina und Dottore (d), Lalage und Mezzetino (e), Colombine und Scaramuz (f), Lucinda und Pierrot (g),. Corine und Anselmo (h). Pressmarken, Mod.-Nrn. 6 und 55, 85 und 272, 11 und 57, 87 und 91, 1 und 68, 76 und 240, 69 und 54, 205 und 49. Tlw. leichtes Krakelee in der Glasur. H. 18 cm bis 21,5 cm cm.

Die berühmte Serie der 16 Komödienfiguren wurde um 1760 von F. A. Bustelli für die Desserttafel des Münchner Hofes entworfen. Bei diesen "Komödianten handelt es sich ... um Figuren der Commedia dellarte, eines im 16. Jh. in Italien entstandenen Stegreiftheaters ohne festen Text, bei dem allein der Handlungsrahmen, eine Liebesgeschichte mit Hindernissen, vorgegeben war. Dabei traten stets die selben Personen auf, feste Charaktertypen in wiedererkennbaren Kostümen, deren Verhalten das Publikum vorausahnen konnte. Diese Form des Theaters lebte vom Witz und von der Improvisationskunst der Schauspieler und verdankte ihren besonderen Reiz der Möglichkeit, auf aktuelle politische oder gesellschaftliche Ereignisse sogleich zu reagieren und spontan auf sie anzuspielen. Vom derben Volkstheater zum fürstlichen Amüsement aufgestiegen, eroberte die Commedia dellarte rasch die Höfe Europas".





Vgl. Hantschmann, Katharina, Italienische Komödie, in: Franz Anton Bustelli. Nymphenburger Porzellanfiguren des Rokoko. München (BNM) 2004, S. 254 bis 263.


Maße:
H. 18 cm bis 21,5 cm cm
Zustand:
Tlw. leichtes Krakelee in der Glasur
Vgl:
Vgl. Hantschmann, Katharina, Italienische Komödie, in: Franz Anton Bustelli. Nymphenburger Porzellanfiguren des Rokoko. München (BNM) 2004, S. 254 bis 263.