- Ring mit Smaragd und Brillanten

Auktion 389, Kat.-Nr. 387

KUNSTHANDWERK UND ANTIQUITäTEN - SCHMUCK am 23. September 2020

 

Ring mit Smaragd und Brillanten

Schätzpreis:
€ 30.000 bis € 40.000

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noch erhältlich
Beschreibung:
Ring mit Smaragd und Brillanten
Italien

Gelb- und Weißgold 750/-, gestempelt. Ca. 185 Brillanten, zus. ca. 7,70 ct., W-TCR (H-J), VS-P1. 1 Smaragd im oktogonalen Treppenschliff von ca. 16 ct. (ca. 20 x 15 x 7,61 mm), schönes leuchtendes intensives Grün, feines Jardin, Kolumbien.
53-58. Ca. 24,1 g.

Der feine Smaragd ist in einer schmalen Gelbgoldzarge gefasst. Die Ringschiene wurde allseitig mit den Pavé-gefassten Brillanten besetzt.
Die eingesetzte feine Ringschiene ist oben offen, so dass die Ringgröße flexibel ist.

Schon Cleopatra liebte den wertvollen grünen Edelstein. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden "ihre" Smaragdminen, die sich östlich von Assuan in Oberägypten befinden, wiederentdeckt. Allerdings waren diese schon damals bereits erschöpft. In der Nähe des Roten Meeres liegen Fundstellen, die bereits von den ägyptischen Pharaonen zwischen 3000 und 1500 v. Ch. ausgebeutet wurden. Die Bergwerke von Sikait und Sabara versorgten Europa mehr als tausend Jahre lang mit den kostbaren Smaragden. Aber auch bei den osmanischen und indischen Herrschern waren diese edlen Steine sehr begehrt. Als die Spanier im 16. Jahrhundert Südamerika eroberten, fanden sie dort einen regen Handel mit den Steinen vor, der von Kolumbien aus bis weit nach Chile und Mexiko reichte. Durch List erlangten sie 1573 Kenntnis von den kolumbianischen Bergwerken Muzo und Chivor-Somondoco. Schon bald ersetzten diese beiden Lagerstätten die ägyptischen als Quelle für die edlen Steine. Die excellentesten Smaragdkristalle in einem schönen, satten Grün mit hervorragender Transparenz, kommen auch heute noch aus Kolumbien und es neben 150 weiteren Fundstellen immer noch die Minen Muzo und Chivor, die diese liefern.

Gem Research Swisslab, Luzern, No. GRS 2017-107779 vom 18. Oktober 2017.

SvP


Maße:
53-58 cm
Echtheit:
Gem Research Swisslab, Luzern, No. GRS 2017-107779 vom 18. Oktober 2017