Südlicher Meereshafen

Auktion 383, Kat.-Nr. 271

ALTE KUNST am 20. März 2019

Südlicher Meereshafen

Schätzpreis:
€ 18.000 bis € 20.000

Differenzbesteuerung    

Ergebnis:
€ 17.780 (inkl. 27 % Käuferaufgeld)



Beschreibung:
Patch, Thomas
1725 Exeter - 1782 Florenz

Südlicher Meereshafen


Im Vordergrund Fischer am Ufer, im Hintergrund eine Hafenmole mit Leuchtturm. Auf dem Fischerboot im Vordergrund signiert und 1769 datiert. Öl auf Lwd. 97 x 142 cm. Doubliert. Rest. Rahmen min. besch.

Thomas Patch, der auf Wunsch seines Vaters ursprünglich in Exeter Pharmazie und Medizin studiert hatte, begab sich noch vor Abschluss seiner Studien auf die sog. Grand Tour nach Italien, 1747 ist er in Rom nachzuweisen. Von 1750-1753 genoss er seine künstlerische Ausbildung im Atelier von Claude Joseph Vernet. Mit seinem berühmten Kollegen Joshua Reynolds war er freundschaftlich verbunden.

In Rom entwickelte sich Thomas Patch zum Landschafts- und Vedutenmaler, der englische König Georg III. soll 1764 drei Florentiner Ansichten direkt beim Künstler erworben haben (heute London, Royal Collection). Der Einfluss Claude Joseph Vernets ist bei diesen Gemälden - wie auch bei dem vorliegenden - unverkennbar.

Größte Bekanntheit erlangte der Künstler mit karikierenden Porträts, die er von seinen, sich auf ihrer Grand Tour in Italien befindlichen Landsleuten anfertigte und mit seinen Konversationsstücken. Den Anstoß zu diesen "Conversation Pieces" erhielt Patch durch Joshua Reynolds.

Provenienz: Fersen Antiquités, Monte-Carlo. - Süddeutsche Privatsammlung.


Titel-Zusatz:
Im Vordergrund Fischer am Ufer, im Hintergrund eine Hafenmole mit Leuchtturm


Signatur-Bez-Vorne:
Auf dem Fischerboot im Vordergrund signiert und 1769 datiert
Technik:
Öl
Träger:
auf Lwd
Maße:
97 x 142 cm
Zustand:
Doubliert. Rest
Rahmen:
Rahmen min. besch
Provenienz:
Fersen Antiquités, Monte-Carlo. - Süddeutsche Privatsammlung.
Kommentar:
Thomas Patch, der auf Wunsch seines Vaters ursprünglich in Exeter Pharmazie und Medizin studiert hatte, begab sich noch vor Abschluss seiner Studien auf die sog. Grand Tour nach Italien, 1747 ist er in Rom nachzuweisen. Von 1750-1753 genoss er seine künstlerische Ausbildung im Atelier von Claude Joseph Vernet. Mit seinem berühmten Kollegen Joshua Reynolds war er freundschaftlich verbunden. In Rom entwickelte sich Thomas Patch zum Landschafts- und Vedutenmaler, der englische König Georg III. soll 1764 drei Florentiner Ansichten direkt beim Künstler erworben haben (heute London, Royal Collection). Der Einfluss Claude Joseph Vernets ist bei diesen Gemälden - wie auch bei dem vorliegenden - unverkennbar. Größte Bekanntheit erlangte der Künstler mit karikierenden Porträts, die er von seinen, sich auf ihrer Grand Tour in Italien befindlichen Landsleuten anfertigte und mit seinen Konversationsstücken. Den Anstoß zu diesen "Conversation Pieces" erhielt Patch durch Joshua Reynolds.