Die Schmiede bei Inzell

Auktion 384, Kat.-Nr. 266

ALTE KUNST UND SONDERAUKTION DER SAMMLUNG MELETTA ART & INTERIEURS am 3. Juli 2019

Die Schmiede bei Inzell

Schätzpreis:
€ 12.000 bis € 15.000

Differenzbesteuerung    

Ergebnis:
€ 12.065 (inkl. 27 % Käuferaufgeld)



Beschreibung:
Dillis, Cantius
1779 Gmain - 1854 München

Die Schmiede bei Inzell


Auf dem Keilrahmen auf altem Klebeetikett bezeichnet (besch.), ebenda bezeichnet "Die Schmiede bei Inzell an der rothen Traun / Landgericht Traunstein / 1820 gemalt Cantius von Dillis.". Öl auf Lwd. 29 x 34,5 cm. Rest. Min. besch. Rahmen besch.

Auf dem Keilrahmen Nummerierung 890. Auf der Rahmenrückseite Etikett mit Eigentümervermerk Fr. Messerer, München.

Cantius Dillis war der jüngste Bruder des Johann Georg von Dillis. Von diesem, bei welchem er zeitlebens wohnte und arbeitete, erhielt er auch seine künstlerische Ausbildung. Gemeinsam unternahmen die Brüder auch Reisen, so nach Italien und Frankreich. 1801 wurde Cantius Dillis Hofkupferstecher, 1807 Hofmaler und 1824 schließlich Ehrenmitglied der Münchener Akademie. Die Gemälde des Cantius Dillis waren aufgrund ihrer Thematik, der oberbayerischen Landschaft, bei den Sammlern ausgesprochen beliebt. Offenbar bewusst lehnte sich Cantius an den Malstil seines älteren Bruders an, was nicht selten zu Verwechslungen der Werke beider führte. Dennoch gelang ihm die Ausbildung eines durchaus persönlichen Malstiles, der sich durch pittoreske Qualitäten, wie auf vorliegendem Gemälde die kleinteilige Figurenstaffage auszeichnet.

Provenienz: Aus einem süddeutschen Nachlass. Vgl. auch die Kat.-Nrn. 154 - 172.


Signatur-Bez-Recto:
Auf dem Keilrahmen auf altem Klebeetikett bezeichnet (besch.), ebenda bezeichnet "Die Schmiede bei Inzell an der rothen Traun / Landgericht Traunstein / 1820 gemalt Cantius von Dillis."
Technik:
Öl
Träger:
auf Lwd
Maße:
29 x 34,5 cm
Zustand:
Rest. Min. besch
Rahmen:
Rahmen besch
Provenienz:
Aus einem süddeutschen Nachlass. Vgl. auch die Kat.-Nrn. 154 - 172.
Kommentar:
Cantius Dillis war der jüngste Bruder des Johann Georg von Dillis. Von diesem, bei welchem er zeitlebens wohnte und arbeitete, erhielt er auch seine künstlerische Ausbildung. Gemeinsam unternahmen die Brüder auch Reisen, so nach Italien und Frankreich.