Süddeutsch - Die Taufe Christi im Jordan

Auktion 382, Kat.-Nr. 235

ALTE KUNST am 5. Dezember 2018

Süddeutsch

Die Taufe Christi im Jordan

Schätzpreis:
€ 1.600 bis € 2.000

Differenzbesteuerung    

unter Vorbehalt  € 1.200

Beschreibung:
Süddeutsch
17. Jh. (möglicherweise Umkreis Johann Philipp Püchler, geb. 1653 Augsburg)

Die Taufe Christi im Jordan


Feder in Braun und Rötel, laviert, auf Pergament. Goldgerändert, mit umlaufendem Text. 20,5 x 25,8 cm. Fleckig. Rahmen.

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um ein seltenes Blatt in der Technik der Mikrographie. Diese "Malerei mit der Feder" gehört zum Bereich der Kalligraphie. In der höchst diffizilen Technik werden meist religiöse Texte (wie das Vaterunser oder einzelne Psalmen) auf kleinstem Raum geschrieben. In der Blütezeit der Mikrographie versuchte man, durch die klein geschriebenen Wörter und Zeilen die Striche des Stifts und Pinsels nachzuahmen und bildete so Figuren, Bildnisse und auch Figurenkompositionen. Diese Arbeiten wurden unterschiedlich als kalligraphische Bilder, Literalbilder oder Schriftbilder bezeichnet. Vgl. Löwe-Hampp, Gabriela (Hg.), Kunst & Krempel. Bd. 3, Die schönsten Entdeckungen. München-Berlin 2001, S. 33 f.: Vorstellung der vorliegenden Arbeit. Dort Zuordnung als "[...] könnte in den Umkreis des Kalligraphen Johann Philipp Püchler gehören [...]". - Polleross, Friedrich, Schrift-Bilder. Zum Werk des Mikrographen Johann Michael Püchler d. J. (1679-1709), in: Hecht, Christian (Hg.), Beständig im Wandel. Innovationen - Verwandlungen - Konkretisierungen. Festschrift für Karl Möseneder zum 60. Geburtstag. Berlin 2009, S. 261-281 und Abb. 1-10: mit weiterführenden Angaben zur Mikrographenfamilie Püchler und dem Versuch einer Händescheidung.


:
17. Jh. (möglicherweise Umkreis Johann Philipp Püchler, geb. 1653 Augsburg)

Technik:
Feder in Braun und Rötel, laviert,
Träger:
auf Pergament
Technik-Träger:
Goldgerändert, mit umlaufendem Text
Maße:
20,5 x 25,8 cm
Zustand:
Fleckig
Rahmen:
Rahmen
Kommentar:
Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um ein seltenes Blatt in der Technik der Mikrographie. Diese "Malerei mit der Feder" gehört zum Bereich der Kalligraphie. In der höchst diffizilen Technik werden meist religiöse Texte (wie das Vaterunser oder einzelne Psalmen) auf kleinstem Raum geschrieben. In der Blütezeit der Mikrographie versuchte man, durch die klein geschriebenen Wörter und Zeilen die Striche des Stifts und Pinsels nachzuahmen und bildete so Figuren, Bildnisse und auch Figurenkompositionen. Diese Arbeiten wurden unterschiedlich als kalligraphische Bilder, Literalbilder oder Schriftbilder bezeichnet. Vgl. Löwe-Hampp, Gabriela (Hg.), Kunst & Krempel. Bd. 3, Die schönsten Entdeckungen. München-Berlin 2001, S. 33 f.: Vorstellung der vorliegenden Arbeit. Dort Zuordnung als "[...] könnte in den Umkreis des Kalligraphen Johann Philipp Püchler gehören [...]". - Polleross, Friedrich, Schrift-Bilder. Zum Werk des Mikrographen Johann Michael Püchler d. J. (1679-1709), in: Hecht, Christian (Hg.), Beständig im Wandel. Innovationen - Verwandlungen - Konkretisierungen. Festschrift für Karl Möseneder zum 60. Geburtstag. Berlin 2009, S. 261-281 und Abb. 1-10: mit weiterführenden Angaben zur Mikrographenfamilie Püchler und dem Versuch einer Händescheidung.