- Hl. Ottilie (?)

Auktion 389, Kat.-Nr. 194

KUNSTHANDWERK UND ANTIQUITäTEN - SCHMUCK am 23. September 2020

 

Hl. Ottilie (?)

Schätzpreis:
€ 6.000 bis € 8.000

Differenzbesteuerung    

Ergebnis:
€ 8.255 (inkl. 27 % Käuferaufgeld)

Beschreibung:
Hl. Ottilie (?)
Meister von Rabenden (tätig in München im 1. Drittel des 16. Jhs. ), Werkstatt, 1510-1515

In leicht geschwungener Haltung im Ordenshabit stehend, im rechten Arm ein Buch, die Linke erhoben. Der Umhang in sich ornamental kräuselnden Falten vor den Körper gezogen. Laubholz, vollrund geschnitzt, best. Alte polychrome Fassung, best. H. 63 cm.

Ehemals wohl im Gesprenge eines Altars.

In ihrer ausdrucksvollen Physiognomie und den sich kräuselnden Faltenmotiven ist die Heilige ein charakteristisches Werk aus der Werkstattproduktion des sog. Meisters von Rabenden, dessen Notnamen sich ableitet von dem Hochaltar in St. Jakobus, Rabenden (Lk. Traunstein). Nach Hans Leinberger ist er der bedeutendste süddeutsche Bildhauer des frühen 16. Jahrhunderts.

Provenienz: Auktion Weinmüller 111 (20.-22. März 1968), lot 1473.

Literatur: Rohmeder, Jürgen, Der Meister des Hochaltars in Rabenden. Münchner Kunsthistorische Abhandlungen III. München 1971, Kat.Nr. B 37.


Titel-Zusatz:
In leicht geschwungener Haltung im Ordenshabit stehend, im rechten Arm ein Buch, die Linke erhoben


Provenienz:
Auktion Weinmüller 111 (20.-22. März 1968), lot 1473.
Literatur:
Rohmeder, Jürgen, Der Meister des Hochaltars in Rabenden. Münchner Kunsthistorische Abhandlungen III. München 1971, Kat.Nr. B 37.
Kommentar:
In ihrer ausdrucksvollen Physiognomie und den sich kräuselnden Faltenmotiven ist die Heilige ein charakteristisches Werk aus der Werkstattproduktion des sog. Meisters von Rabenden, dessen Notnamen sich ableitet von dem Hochaltar in St. Jakobus, Rabenden (Lk. Traunstein). Nach Hans Leinberger ist er der bedeutendste süddeutsche Bildhauer des frühen 16. Jahrhunderts.