Albert Kindler - Hochzeitszug auf dem Rhein

Auktion 406, Kat.-Nr. 675

HERBSTAUKTION 28. UND 29. SEPTEMBER am 28. September 2022

Albert Kindler

Hochzeitszug auf dem Rhein

Schätzpreis:
€ 6.000 bis € 8.000

Regelbesteuerung    

Ergebnis:
€ 6.175 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

Beschreibung:

Albert Kindler

1833 Allensbach b. Konstanz - 1876 Meran

 

Hochzeitszug auf dem Rhein

 

 

Nach der Trauung besteigt das Brautpaar den girlandengeschmückten Kahn. Musikanten und Böllerschützen begleiten das Geschehen. Am Ufer die Hochzeitgesellschaft. L. u. signiert "A. Kindler". Öl auf Lwd. 96 x 142,5 cm. Doubliert. Rest. Min. besch. Rahmen besch. (107 x 154,5 cm).

 

Ab 1851 studierte Albert Kindler zuerst an der Münchner Akademie. 1854 wechselte er an die Akademie in Düsseldorf, wo er Schüler von Karl Ferdinand Sohn war, ab 1856 besuchte er das Atelier von Wilhelm Rudolph Jordan. Als selbständiger Genremaler blieb er in Düsseldorf ansässig. Bekanntheit sollte er mit der ersten Fassung des Gemäldes "Hochzeitszug auf dem Rhein" (1859) erlangen. Seine Gemälde zeichnen sich durch einen charmant erzählerischen Grundton in der Schilderung der Handlung, die brillante Wiedergabe von Details, hier v. a. bei der Behandlung der Trachten, und eine höchst lebendige, strahlende Farbigkeit aus.

 

Vgl. Boetticher, Friedrich von, Malerwerke des Neunzehnten Jahrhunderts. Bd. I, 2. Leipzig 1941 (Reprint), S. 680, Nr. 3 "Hochzeitszug auf dem Rhein" (1859) und Nr. 9 "Rückfahrt von Hochzeit" (1864 auf der Akademischen Kunstausstellung in Berlin ausgestellt). Das Thema wurde auch von F. Oldermann im Imperialformat gestochen und trägt den Titel "Nach der Trauung".



Titel-Zusatz:
Nach der Trauung besteigt das Brautpaar den girlandengeschmückten Kahn. Musikanten und Böllerschützen begleiten das Geschehen. Am Ufer die Hochzeitgesellschaft


Signatur-Bez-Vorne:
L. u. signiert "A. Kindler"
Technik:
Öl
Träger:
auf Lwd
Maße:
96 x 142,5 cm
Zustand:
Doubliert. Rest. Min. besch
Rahmen:
Rahmen besch. (107 x 154,5 cm)
Kommentar:
Ab 1851 studierte Albert Kindler zuerst an der Münchner Akademie. 1854 wechselte er an die Akademie in Düsseldorf, wo er Schüler von Karl Ferdinand Sohn war, ab 1856 besuchte er das Atelier von Wilhelm Rudolph Jordan. Als selbständiger Genremaler blieb er in Düsseldorf ansässig. Bekanntheit sollte er mit der ersten Fassung des Gemäldes "Hochzeitszug auf dem Rhein" (1859) erlangen. Seine Gemälde zeichnen sich durch einen charmant erzählerischen Grundton in der Schilderung der Handlung, die brillante Wiedergabe von Details, hier v. a. bei der Behandlung der Trachten, und eine höchst lebendige, strahlende Farbigkeit aus. Vgl. Boetticher, Friedrich von, Malerwerke des Neunzehnten Jahrhunderts. Bd. I, 2. Leipzig 1941 (Reprint), S. 680, Nr. 3 "Hochzeitszug auf dem Rhein" (1859) und Nr. 9 "Rückfahrt von Hochzeit" (1864 auf der Akademischen Kunstausstellung in Berlin ausgestellt). Das Thema wurde auch von F. Oldermann im Imperialformat gestochen und trägt den Titel "Nach der Trauung".