Gabriel (Matthias Gabriel) Lory - Sonntagsfriede

Auktion 400, Kat.-Nr. 595

FRüHJAHRSAUKTION am 14. April 2021

Gabriel (Matthias Gabriel) Lory

Sonntagsfriede

Schätzpreis:
€ 3.000 bis € 3.500

Regelbesteuerung    

noch erhältlich
Beschreibung:
Gabriel (Matthias Gabriel) Lory
1784 Bern - 1840 ebenda, zugeschrieben

Sonntagsfriede


Lagernde Landleute bei einer Kirche über einem Gebirgssee. Am Portal der Kirche ein Priester mit Gläubigen. Rücks. bezeichnet "Lory. M. G. 1829 [?]". Öl auf Lwd. 60 x 73,5 cm. Doubliert. Rest. Rahmen.

Matthias Gabriel Lory war der Sohn des Landschaftsmalers Gabriel Lory. Seit 1805 lebte er in Neuchâtel, wo er als Mitarbeiter am Mappenwerk "Voyage pittoresque de Genève à Milan par le Simplon" beteiligt ist. Zusammen mit dem ihm befreundeten Maximilien de Meuron ist Lory für den südlichen Teil der Route zuständig. 1832 ließ sich Lory mit seiner Familie in Bern nieder.
Lorys Kenntnis der südlichen Gebirgsseen zeigt sich auch auf dem vorliegenden Gemälde, wobei eine exakte Lokalisierung noch nicht möglich war. Die Charakteristika seiner besten Werke, wie z. B. bemerkenswerte räumliche Tiefe, in weiter Ferne liegender Horizont und durch Landschaftselemente und figürliche Szenen deutlich belebter Vordergrund, lassen sich auch hier feststellen.


Titel-Zusatz:
Lagernde Landleute bei einer Kirche über einem Gebirgssee. Am Portal der Kirche ein Priester mit Gläubigen


Signatur-Bez-Recto:
Rücks. bezeichnet "Lory. M. G. 1829 [?]"
Technik:
Öl
Träger:
auf Lwd
Maße:
60 x 73,5 cm
Zustand:
Doubliert. Rest
Rahmen:
Rahmen
Kommentar:
Matthias Gabriel Lory war der Sohn des Landschaftsmalers Gabriel Lory. Seit 1805 lebte er in Neuchâtel, wo er als Mitarbeiter am Mappenwerk "Voyage pittoresque de Genève à Milan par le Simplon" beteiligt ist. Zusammen mit dem ihm befreundeten Maximilien de Meuron ist Lory für den südlichen Teil der Route zuständig. 1832 ließ sich Lory mit seiner Familie in Bern nieder. Lorys Kenntnis der südlichen Gebirgsseen zeigt sich auch auf dem vorliegenden Gemälde, wobei eine exakte Lokalisierung noch nicht möglich war. Die Charakteristika seiner besten Werke, wie z. B. bemerkenswerte räumliche Tiefe, in weiter Ferne liegender Horizont und durch Landschaftselemente und figürliche Szenen deutlich belebter Vordergrund, lassen sich auch hier feststellen.