Franz Adam - Reiter mit Raupenhelm - Feldmarschall Johann Josef Wenzel Graf von Radetzky zu Pferd

Auktion 400, Kat.-Nr. 589

FRüHJAHRSAUKTION am 14. April 2021

Franz Adam

Reiter mit Raupenhelm - Feldmarschall Johann Josef Wenzel Graf von Radetzky zu Pferd

Schätzpreis:
€ 1.200 bis € 1.500

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Ergebnis:
€ 1.524 (inkl. 27 % Käuferaufgeld)

Beschreibung:
Franz Adam
1815 Mailand - 1886 München

Reiter mit Raupenhelm - Feldmarschall Johann Josef Wenzel Graf von Radetzky zu Pferd


Zwei Gemäldeminiaturen. R. u. signiert und 1831 datiert bzw. u. M. signiert und 1852 datiert. Öl auf Lwd. auf Karton bzw. Öl auf Weißblech. 10,9 x 8,9 bzw. 11 x 8,8 cm. Besch. Rahmen min. besch.

Franz Adam war der zweite Sohn des Künstlers Albrecht Adam und Schüler seines Vaters. Bereits 1848 hatte Albrecht Adam, nachdem er in Mailand Radetzky vorgestellt worden war, ein Bildnis desselben, auf einem Apfelschimmel sitzend, geschaffen (Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, WAF 11). 1858 präsentierte schließlich Franz Adam sein eigenes, "nach dem Leben gemaltes", lebensgroßes Reiterbildnis des Feldmarschalls auf der Münchener Kunstausstellung. Die Zusammenarbeit der Mitglieder der Künstlerfamilie Adam miteinander ist in vielen Fällen belegt. Es kann davon ausgegangen werden, dass Franz Adam die Studien seines Vaters zu dessen Radetzky-Bildnis kannte, bei unserem Gemälde aus diesen Vorbildern schöpfte, um dann später sein großes Reiterbildnis Radetzkys anzufertigen.

Provenienz: Aus dem Besitz der Nachfahren des Generalmajors Friedrich von Winther (1784-1857), Schloss Mühlfeld / Herrsching.


Titel-Zusatz:
Zwei Gemäldeminiaturen


Signatur-Bez-Vorne:
R. u. signiert und 1831 datiert bzw. u. M. signiert und 1852 datiert
Technik-Träger:
Öl auf Lwd. auf Karton bzw. Öl auf Weißblech
Zustand:
Besch
Rahmen:
Rahmen min. besch
Provenienz:
Aus dem Besitz der Nachfahren des Generalmajors Friedrich von Winther (1784-1857), Schloss Mühlfeld / Herrsching.
Kommentar:
Franz Adam war der zweite Sohn des Künstlers Albrecht Adam und Schüler seines Vaters. Bereits 1848 hatte Albrecht Adam, nachdem er in Mailand Radetzky vorgestellt worden war, ein Bildnis desselben, auf einem Apfelschimmel sitzend, geschaffen (Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek, WAF 11). 1858 präsentierte schließlich Franz Adam sein eigenes, "nach dem Leben gemaltes", lebensgroßes Reiterbildnis des Feldmarschalls auf der Münchener Kunstausstellung. Die Zusammenarbeit der Mitglieder der Künstlerfamilie Adam miteinander ist in vielen Fällen belegt. Es kann davon ausgegangen werden, dass Franz Adam die Studien seines Vaters zu dessen Radetzky-Bildnis kannte, bei unserem Gemälde aus diesen Vorbildern schöpfte, um dann später sein großes Reiterbildnis Radetzkys anzufertigen.