William Michael Harnett, Art des - Stillleben mit Flöte und Noten

Auktion 407, Kat.-Nr. 578

WINTERAUKTION

am 7. Dezember 2022 bis 8. Dezember 2022

William Michael Harnett, Art des

1848 Clonakilty/Cork - 1892 New York

Stillleben mit Flöte und Noten

Schätzpreis:
€ 4.000 bis € 6.000

Differenzbesteuerung    

Ergebnis:
€ 5.200 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

Beschreibung:
William Michael Harnett, Art des

1848 Clonakilty/Cork - 1892 New York

Stillleben mit Flöte und Noten

Öl auf Lwd. 70 x 49,5 cm. Doubliert. Rest. Min. besch. Rahmen (84 x 64 cm).

Durchdacht und akribisch inszeniertes Stillleben in der für William Harnett typischen Manier. Vor einer kargen hölzernen Wand arrangiert der Künstler Bücher, Notenblätter, Flöte, Tintenfass, Krug und Vase. An der Wand in der Arte der Trompe-loeil-Malerei eine Taschenuhr, ein Schriftstück sowie eine Porträtzeichnung. Diese Zeichnung trägt rechts unten das Monogramm "AB", das möglicherweise auf Nichals Alden Brooks (erwähnt 1880 bis 1904) verweist, der in seinem Schaffen stark von Harnetts Kompositionen beeinflusst wurde. William Michael Harnett, der sich - wie er sich selbst äußerte - aus Geldnot der Stilllebenmalerei zugewandt hatte, da er sich teure Modelle für Genreszenen oder Porträts nicht leisten konnte - avancierte in den Vereinigten Staaten zu einem erfolgreichen Künstler. Die Einkünfte aus seinen ersten Verkäufen erlaubten ihm, im Herbst 1880 eine mehrjährige Europareise anzutreten, 1881 ließ er sich für mehr als drei Jahre in München nieder. 1886 kehrte er nach New York zurück. Provenienz: Nachlass Johannes B. Ortner. - Versteigerung zugunsten der gemeinnützigen Johannes B. Ortner-Stiftung an der Technischen Universität München.


Technik:
Öl
Träger:
auf Lwd
Maße:
70 x 49,5 cm
Zustand:
Doubliert. Rest. Min. besch
Rahmen:
Rahmen (84 x 64 cm)
Provenienz:
Nachlass Johannes B. Ortner. - Versteigerung zugunsten der gemeinnützigen Johannes B. Ortner-Stiftung an der Technischen Universität München.
Kommentar:
Durchdacht und akribisch inszeniertes Stillleben in der für William Harnett typischen Manier. Vor einer kargen hölzernen Wand arrangiert der Künstler Bücher, Notenblätter, Flöte, Tintenfass, Krug und Vase. An der Wand in der Arte der Trompe-loeil-Malerei eine Taschenuhr, ein Schriftstück sowie eine Porträtzeichnung. Diese Zeichnung trägt rechts unten das Monogramm "AB", das möglicherweise auf Nichals Alden Brooks (erwähnt 1880 bis 1904) verweist, der in seinem Schaffen stark von Harnetts Kompositionen beeinflusst wurde. William Michael Harnett, der sich - wie er sich selbst äußerte - aus Geldnot der Stilllebenmalerei zugewandt hatte, da er sich teure Modelle für Genreszenen oder Porträts nicht leisten konnte - avancierte in den Vereinigten Staaten zu einem erfolgreichen Künstler. Die Einkünfte aus seinen ersten Verkäufen erlaubten ihm, im Herbst 1880 eine mehrjährige Europareise anzutreten, 1881 ließ er sich für mehr als drei Jahre in München nieder. 1886 kehrte er nach New York zurück.