Paul Troger - Apotheose der Pallas Athene. 1724

Auktion 406, Kat.-Nr. 527

HERBSTAUKTION 28. UND 29. SEPTEMBER am 28. September 2022

Paul Troger

Apotheose der Pallas Athene. 1724

Schätzpreis:
€ 250 bis € 300

Differenzbesteuerung    

Ergebnis:
€ 910 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

Beschreibung:

Paul Troger

1698 Welsberg - 1762 Wien

 

Apotheose der Pallas Athene. 1724

 

 

Radierung auf Bütten. 19,9 x 26,4 cm. Mit umlaufendem, ca. 3 mm breitem Rändchen um den Plattenrand. Min. wellig. Fleckig.

 

Le Blanc 17. - Nagler 19. - Aschenbrenner / Schweighofer WVZ-Nr. 295

 

Auf der Rückseite des Untersatzes ausführliche Notizen von Wolfgang Trauwitz. Er hebt darin die große Bedeutung der Radierung im Schaffen des Künstlers hervor und verweist auf die große Seltenheit von Abdrucken ähnlicher Qualität.

 

 

Paul Troger gilt vor allem ab den 1730er Jahren als einer der führenden Spezialisten im Bereich der Deckenmalerei. Seine Arbeiten zählen künstlerisch wie ikonographisch zu den zentralen Leistungen des mitteuropäischen Barocks. Trogers Kenntnis der italienischen Kunst und seine eigene Kreativität führten zu einem unverwechselbaren Personalstil. Dieser fand reiche künstlerische Nachfolge, man spricht von einer "Troger-Schule", der phasenweise die Mehrheit der Wiener Maler zuzuordnen war.

 

Seit den 1720er Jahren schuf Paul Troger Radierungen als eigenständige Kunstwerke. Deren Sujets, oft bukolische Themen, setzen sich von den Inhalten seiner Gemälde auffällig ab. Für Trogers künstlerisches Selbstverständnis scheint die Technik der Radierung von großer Bedeutung gewesen zu sein. Auf seinem frühen Selbstporträt (um 1726) im Innsbrucker Ferdinandeum stellt sich der Künstler mit einer Kupferplatte dar.

 

 

Provenienz: Aus dem Nachlass des Stuttgarter Kunsthändlers und Sammlers Wolfgang Trauwitz (1927-1970).



Technik:
Radierung
Träger:
auf Bütten
Maße:
19,9 x 26,4 cm
Zustand:
Mit umlaufendem, ca. 3 mm breitem Rändchen um den Plattenrand. Min. wellig. Fleckig
Provenienz:
Aus dem Nachlass des Stuttgarter Kunsthändlers und Sammlers Wolfgang Trauwitz (1927-1970).
Kommentar:
Paul Troger gilt vor allem ab den 1730er Jahren als einer der führenden Spezialisten im Bereich der Deckenmalerei. Seine Arbeiten zählen künstlerisch wie ikonographisch zu den zentralen Leistungen des mitteuropäischen Barocks. Trogers Kenntnis der italienischen Kunst und seine eigene Kreativität führten zu einem unverwechselbaren Personalstil. Dieser fand reiche künstlerische Nachfolge, man spricht von einer "Troger-Schule", der phasenweise die Mehrheit der Wiener Maler zuzuordnen war. Seit den 1720er Jahren schuf Paul Troger Radierungen als eigenständige Kunstwerke. Deren Sujets, oft bukolische Themen, setzen sich von den Inhalten seiner Gemälde auffällig ab. Für Trogers künstlerisches Selbstverständnis scheint die Technik der Radierung von großer Bedeutung gewesen zu sein. Auf seinem frühen Selbstporträt (um 1726) im Innsbrucker Ferdinandeum stellt sich der Künstler mit einer Kupferplatte dar.