Paul Troger - David mit dem Haupte des Goliath

Auktion 406, Kat.-Nr. 523

HERBSTAUKTION 28. UND 29. SEPTEMBER am 28. September 2022

Paul Troger

David mit dem Haupte des Goliath

Schätzpreis:
€ 350 bis € 400

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noch erhältlich

Beschreibung:

Paul Troger

1698 Welsberg - 1762 Wien

 

David mit dem Haupte des Goliath

 

 

R. u. in der Platte signiert und mit Adresse X. Winkler, Wien. Radierung auf Bütten. 11,2 x 8,1 cm. An zwei Seiten bis an bzw. knapp über den Plattenrand beschnitten.

 

Nagler 1 II. - Aschenbrenner / Schweighofer WVZ-Nr. 282.

 

U. a. bei Nagler wird vermutet, dass die Büste Davids ein Bildnis Georg Raphael Donners darstellen könnte.

 

Paul Troger gilt vor allem ab den 1730er Jahren als einer der führenden Spezialisten im Bereich der Deckenmalerei. Seine Arbeiten zählen künstlerisch wie ikonographisch zu den zentralen Leistungen des mitteuropäischen Barocks. Trogers Kenntnis der italienischen Kunst und seine eigene Kreativität führten zu einem unverwechselbaren Personalstil. Dieser fand reiche künstlerische Nachfolge, man spricht von einer "Troger-Schule", der phasenweise die Mehrheit der Wiener Maler zuzuordnen war.

 

Seit den 1720er Jahren schuf Paul Troger Radierungen als eigenständige Kunstwerke. Deren Sujets, oft bukolische Themen, setzen sich von den Inhalten seiner Gemälde auffällig ab. Für Trogers künstlerisches Selbstverständnis scheint die Technik der Radierung von großer Bedeutung gewesen zu sein. Auf seinem frühen Selbstporträt (um 1726) im Innsbrucker Ferdinandeum stellt sich der Künstler mit einer Kupferplatte dar.

 

 

Provenienz: Aus dem Nachlass des Stuttgarter Kunsthändlers und Sammlers Wolfgang Trauwitz (1927-1970).



Signatur-Bez-Vorne:
R. u. in der Platte signiert und mit Adresse X. Winkler, Wien
Technik:
Radierung
Träger:
auf Bütten
Maße:
11,2 x 8,1 cm
Zustand:
An zwei Seiten bis an bzw. knapp über den Plattenrand beschnitten
Provenienz:
Aus dem Nachlass des Stuttgarter Kunsthändlers und Sammlers Wolfgang Trauwitz (1927-1970).
Kommentar:
U. a. bei Nagler wird vermutet, dass die Büste Davids ein Bildnis Georg Raphael Donners darstellen könnte. Paul Troger gilt vor allem ab den 1730er Jahren als einer der führenden Spezialisten im Bereich der Deckenmalerei. Seine Arbeiten zählen künstlerisch wie ikonographisch zu den zentralen Leistungen des mitteuropäischen Barocks. Trogers Kenntnis der italienischen Kunst und seine eigene Kreativität führten zu einem unverwechselbaren Personalstil. Dieser fand reiche künstlerische Nachfolge, man spricht von einer "Troger-Schule", der phasenweise die Mehrheit der Wiener Maler zuzuordnen war. Seit den 1720er Jahren schuf Paul Troger Radierungen als eigenständige Kunstwerke. Deren Sujets, oft bukolische Themen, setzen sich von den Inhalten seiner Gemälde auffällig ab. Für Trogers künstlerisches Selbstverständnis scheint die Technik der Radierung von großer Bedeutung gewesen zu sein. Auf seinem frühen Selbstporträt (um 1726) im Innsbrucker Ferdinandeum stellt sich der Künstler mit einer Kupferplatte dar.