Caravaggist 17. Jh - Junger Musikant

Auktion 407, Kat.-Nr. 454

WINTERAUKTION

am 7. Dezember 2022 bis 8. Dezember 2022

Caravaggist 17. Jh

Junger Musikant

Schätzpreis:
€ 8.000 bis € 10.000

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noch erhältlich

Beschreibung:
Caravaggist 17. Jh

Junger Musikant

Dreiviertelfigur leicht nach links, hinter einem Tisch stehend. Er spielt einen Zink, unter dem linken Arm hält er eine Flöte, vor ihm - auf dem Tisch - eine Posaune und ein Notenheft. Öl auf Lwd. 124 x 89 cm (im Oval) cm. Doubliert. Rest. Rahmen min. besch. (146,5 x 112 cm).

Beeindruckende Darstellung eines adretten jungen Musikanten, nach der neusten Mode gekleidet, mit federgeschmücktem Barett. Dieser spielt mit Hingabe den Zink. Dieses leicht gebogene Holzrohr mit Grifflöchern wie eine Blockflöte zählte vom 15. bis ins 17. Jahrhundert zu den beliebtesten Blasinstrumenten. Die Vorliebe für den Zink verdankt sich seinem einzigartigen Klang, dem man nachsagte, dass er der menschlichen Stimme so nahe komme wie der keines anderen Instruments. Künstlerisch ist das vorliegende Werk ein eindrückliches Dokument des Caravaggismus, der seine Blütezeit in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erlebte. Begeistert orientierten sich die Künstler verschiedener Länder an der neuartigen Helldunkelmalerei Caravaggios und der dramatischen Wirkung seiner Gemälde.


Datierung:
17. Jh


Titel-Zusatz:
Dreiviertelfigur leicht nach links, hinter einem Tisch stehend. Er spielt einen Zink, unter dem linken Arm hält er eine Flöte, vor ihm - auf dem Tisch - eine Posaune und ein Notenheft


Technik:
Öl
Träger:
auf Lwd
Maße:
124 x 89 cm (im Oval) cm
Zustand:
Doubliert. Rest
Rahmen:
Rahmen min. besch. (146,5 x 112 cm)
Kommentar:
Beeindruckende Darstellung eines adretten jungen Musikanten, nach der neusten Mode gekleidet, mit federgeschmücktem Barett. Dieser spielt mit Hingabe den Zink. Dieses leicht gebogene Holzrohr mit Grifflöchern wie eine Blockflöte zählte vom 15. bis ins 17. Jahrhundert zu den beliebtesten Blasinstrumenten. Die Vorliebe für den Zink verdankt sich seinem einzigartigen Klang, dem man nachsagte, dass er der menschlichen Stimme so nahe komme wie der keines anderen Instruments. Künstlerisch ist das vorliegende Werk ein eindrückliches Dokument des Caravaggismus, der seine Blütezeit in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erlebte. Begeistert orientierten sich die Künstler verschiedener Länder an der neuartigen Helldunkelmalerei Caravaggios und der dramatischen Wirkung seiner Gemälde.