Rodolphe (Rudolf) Ernst - Haremsszene

Auktion 403, Kat.-Nr. 435

Gemälde und Graphiken am 2. Dezember 2021 ab 15:00 Uhr

Rodolphe (Rudolf) Ernst

Haremsszene

Schätzpreis:
€ 150.000 bis € 180.000

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noch erhältlich
Beschreibung:

Rodolphe (Rudolf) Ernst

1854 Wien - 1932 Fontenay-aux-Roses b. Paris

 

Haremsszene

 

 

Zwei Frauen auf einem Tigerfell. R. u. signiert. Öl auf Lwd. 74 x 92 cm. Rest. Rahmen min. besch.

 

Rudolf Ernst studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, u. a. unter Anselm Feuerbach.

Ein Stipendium führte ihn 1876 nach Paris, wohin er letztlich ganz übersiedelte (1923/24 erhielt er die französische Staatsbürgerschaft). Ab 1877 stellte er regelmäßig in den Pariser Salons aus.

Durch den freundschaftlichen Kontakt mit den Orientmalern Ludwig Deutsch (1855 Wien - 1935 Paris) und Jean Baptiste Discart (1855 Modena - 1944 Paris) sowie Reisen u. a. nach Marokko und Istanbul wandte sich Ernst ab 1885 ganz der Orientmalerei zu.

 

Neben seinen Gemälden war Ernst um die Jahrhundertwende ebenso bekannt für seine bemalten Fliesen, den "Faïences decoratives".

 

Vgl. ein Gemälde ganz vergleichbarer, jedoch seitenverkehrter Darstellung, abgebildet im Katalog Haja / Wimmer, S. 229. Dieses wurde bei Christies, London, in der Auktion vom 14. Juni 2006, Kat.-Nr. 7, angeboten.

 

Provenienz: Erworben in einer Galerie in Zürich in den 1970er Jahren. - Süddeutsche Privatsammlung.

 

Literatur: Haja, Martina / Wimmer, Günther, Les Orientalistes des Écoles allemande et autrichienne, Paris 2000, S. 226-251.

 

Wir danken Emily M. Weeks, Ph.D., für ihre Beurteilung des Gemäldes auf Basis von Fotografien und für ihre Unterstützung im Rahmen der Katalogisierung.



Titel-Zusatz:
Zwei Frauen auf einem Tigerfell


Signatur-Bez-Vorne:
R. u. signiert
Technik:
Öl
Träger:
auf Lwd
Maße:
74 x 92 cm
Zustand:
Rest
Rahmen:
Rahmen min. besch
Echtheit:
Ph.D. Emiliy M. Weeks, Lyme Academy of Fine Arts, Old Lyme, CT, hat die Authentizität des Gemäldes auf Basis von Fotoaufnahmen bestätigt. Ein Gutachten durch sie ist aktuell in Erstellung.
Provenienz:
Erworben in einer Galerie in Zürich in den 1970er Jahren. - Süddeutsche Privatsammlung.
Literatur:
Haja, Martina / Wimmer, Günther, Les Orientalistes des Écoles allemande et autrichienne, Paris 2000, S. 226-251.
Danksagung:
Wir danken Emily M. Weeks, Ph.D., für ihre Beurteilung des Gemäldes auf Basis von Fotografien und für ihre Unterstützung im Rahmen der Katalogisierung.