Franz von Stuck - Armstudien (Studie zur "Kreuzigung")

Auktion 407, Kat.-Nr. 413

WINTERAUKTION

am 7. Dezember 2022 bis 8. Dezember 2022

Franz von Stuck

1863 Tettenweis - 1928 München

Armstudien (Studie zur "Kreuzigung")

Schätzpreis:
€ 1.500 bis € 2.000

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noch erhältlich

Beschreibung:
Franz von Stuck

1863 Tettenweis - 1928 München

Armstudien (Studie zur "Kreuzigung")

U. M. signiert. Bleistift auf Papier. 34,6 x 32,2 cm. Knickfalten. Gebräunt, fleckig. Rücks. Montierungsreste.

Franz von Stuck schuf 1892 seine erste "Kreuzigung". Um 1913 bzw. 1913 entstanden dann zwei weitere Darstellungen des Themas. Bei vorliegendem Blatt handelt es sich um Studien zu jenem um 1913 entstandenen Gemälde, einer fortgeschrittenen Studie für das 1913 datierte Gemälde. Diese Ölstudie befand sich im Besitz von Olga Oberhummer, geb. Lindpaintner, Franz von Stucks erster Gemahlin. Wenngleich die Abbildung dieser Studie im Werkverzeichnis von Heinrich Voss bedauerlicherweise Unschärfen aufweist, lässt sich dennoch erkennen, dass es sich bei dem vorliegenden Studienblatt um erste Ideen für den Schächer handelt, der auf dem Gemälde rechts vorne dargestellt ist. Da das Blatt bereits 1912 von Singer publiziert wurde, kann man daraus den zeitraubenden, von künstlerischem Ringen um die ideale Komposition geprägten Schöpfungsprozess von Stucks zweiter Kreuzigungsszene nachvollziehen. Literatur: Singer, Hans W. (Hg.), Zeichnungen von Franz von Stuck (= Meister der Zeichnung, Bd. III). Leipzig 1912, Tafel 5 "Studie zur Kreuzigung". Franz von Stuck hatte das Original aus seinem eigenen Bestand für die Wiedergabe zur Verfügung gestellt. Vgl. Voss, Heinrich, Franz von Stuck 1863-1928. Werkkatalog der Gemälde mit einer Einführung in seinen Symbolismus. München 1973, S. 301, WVZ-Nr. 425/293 (mit Abb.).


Signatur-Bez-Vorne:
U. M. signiert
Technik:
Bleistift
Träger:
auf Papier
Maße:
34,6 x 32,2 cm
Zustand:
Knickfalten. Gebräunt, fleckig. Rücks. Montierungsreste
Kommentar:
Franz von Stuck schuf 1892 seine erste "Kreuzigung". Um 1913 bzw. 1913 entstanden dann zwei weitere Darstellungen des Themas. Bei vorliegendem Blatt handelt es sich um Studien zu jenem um 1913 entstandenen Gemälde, einer fortgeschrittenen Studie für das 1913 datierte Gemälde. Diese Ölstudie befand sich im Besitz von Olga Oberhummer, geb. Lindpaintner, Franz von Stucks erster Gemahlin. Wenngleich die Abbildung dieser Studie im Werkverzeichnis von Heinrich Voss bedauerlicherweise Unschärfen aufweist, lässt sich dennoch erkennen, dass es sich bei dem vorliegenden Studienblatt um erste Ideen für den Schächer handelt, der auf dem Gemälde rechts vorne dargestellt ist. Da das Blatt bereits 1912 von Singer publiziert wurde, kann man daraus den zeitraubenden, von künstlerischem Ringen um die ideale Komposition geprägten Schöpfungsprozess von Stucks zweiter Kreuzigungsszene nachvollziehen. Literatur: Singer, Hans W. (Hg.), Zeichnungen von Franz von Stuck (= Meister der Zeichnung, Bd. III). Leipzig 1912, Tafel 5 "Studie zur Kreuzigung". Franz von Stuck hatte das Original aus seinem eigenen Bestand für die Wiedergabe zur Verfügung gestellt. Vgl. Voss, Heinrich, Franz von Stuck 1863-1928. Werkkatalog der Gemälde mit einer Einführung in seinen Symbolismus. München 1973, S. 301, WVZ-Nr. 425/293 (mit Abb.).