Jan (Jan Franszoon) Hals - Bildnis einer jungen Dame mit Fächer

Auktion 403, Kat.-Nr. 351

Gemälde und Graphiken am 2. Dezember 2021 ab 15:00 Uhr

Jan (Jan Franszoon) Hals

Bildnis einer jungen Dame mit Fächer

Schätzpreis:
€ 5.000 bis € 6.000

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Ergebnis:
€ 6.500 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

Beschreibung:

Jan (Jan Franszoon) Hals

zw. 1618 - 1623 Haarlem - 1654 o. 1674 ebenda, zugeschrieben

 

Bildnis einer jungen Dame mit Fächer

 

 

Dreiviertelfigur, leicht nach links. Öl auf Lwd. 80,5 x 65 cm. Doubliert. Rest. Rahmen.

 

Jan Hals, auch "De Gulden Esel" genannt, war ein Sohn und wohl auch Schüler des berühmten Bildnismalers Frans Hals (1582 Antwerpen - 1666 Haarlem). Neben einzelnen historischen Kompositionen und Porträts malte er vor allem Genredarstellungen. Seine Porträts wurden wiederholt dem Vater zugeschrieben, was dem Bemühen Jan Hals geschuldet wird, sich der Mal- und Kompositionsweise des Vaters weitmöglichst anzunähern. Literatur (Auswahl): Ausstellung von Werken alter Kunst aus dem Privatbesitz der Mitglieder des Kaiser Friedrich-Museums-Vereins. Berlin, Redernsches Palais, 27. Januar - 4. März 1906. Berlin 1906, Kat.-Nr. 33. - Hofstede de Groot, Cornelis, Beschreibendes und kritisches Verzeichnis der Werke der hervorragendsten Holländischen Maler des XVII. Jahrhunderts. Bd. 3. Esslingen / Paris 1910, S. 107, Nr. 370 (als Frans Hals). - Bode, Wilhelm von / Binder, Moritz Julius, Frans Hals. Sein Leben und seine Werke. Berlin 1914, WVZ-Nr. 130 (als Frans Hals). - Valentiner, Wilhelm Reinhold, Frans Hals Paintings in America. Westport 1936, Kat.-Nr. 87. - Slive, Seymour, Frans Hals. Volume Three: Catalogue. London 1974, S. 155, Nr. D 76 (mit Abb.198): Zuschreibung des vorliegenden Gemäldes an Jan Hals. Provenienz: Galerie Charles Sedelmeyer, Paris (1907; Kat.-Nr. 17). - Carl von Hollitscher, Berlin (um 1914). - Kunsthandel K. W. Bachsitz, Den Haag. - Kunsthandel Kleinberger, Paris. - William Randolph Hearst, Los Angeles (um 1936). - Marion Davies, Los Angeles. - Los Angeles County Museum (Acc. no. A 5570.47-II, Geschenk an die Hearst Magazines des Museums im Jahre 1947). - Kékkö Gallery, Toronto (1978). - Galerie Ludwig Geiger, Basel (1978/79). - Privatsammlung Wien. - J. Weiner, München, Auktion 116, 12. April 2000, Kat.-Nr. 9 (mit Abb.). - Aus dem Nachlass eines süddeutschen Sammlers.



Titel-Zusatz:
Dreiviertelfigur, leicht nach links


Technik:
Öl
Träger:
auf Lwd
Maße:
80,5 x 65 cm
Zustand:
Doubliert. Rest
Rahmen:
Rahmen
Kommentar:
Jan Hals, auch "De Gulden Esel" genannt, war ein Sohn und wohl auch Schüler des berühmten Bildnismalers Frans Hals (1582 Antwerpen - 1666 Haarlem). Neben einzelnen historischen Kompositionen und Porträts malte er vor allem Genredarstellungen. Seine Porträts wurden wiederholt dem Vater zugeschrieben, was dem Bemühen Jan Hals geschuldet wird, sich der Mal- und Kompositionsweise des Vaters weitmöglichst anzunähern. Literatur (Auswahl): Ausstellung von Werken alter Kunst aus dem Privatbesitz der Mitglieder des Kaiser Friedrich-Museums-Vereins. Berlin, Redernsches Palais, 27. Januar - 4. März 1906. Berlin 1906, Kat.-Nr. 33. - Hofstede de Groot, Cornelis, Beschreibendes und kritisches Verzeichnis der Werke der hervorragendsten Holländischen Maler des XVII. Jahrhunderts. Bd. 3. Esslingen / Paris 1910, S. 107, Nr. 370 (als Frans Hals). - Bode, Wilhelm von / Binder, Moritz Julius, Frans Hals. Sein Leben und seine Werke. Berlin 1914, WVZ-Nr. 130 (als Frans Hals). - Valentiner, Wilhelm Reinhold, Frans Hals Paintings in America. Westport 1936, Kat.-Nr. 87. - Slive, Seymour, Frans Hals. Volume Three: Catalogue. London 1974, S. 155, Nr. D 76 (mit Abb.198): Zuschreibung des vorliegenden Gemäldes an Jan Hals. Provenienz: Galerie Charles Sedelmeyer, Paris (1907; Kat.-Nr. 17). - Carl von Hollitscher, Berlin (um 1914). - Kunsthandel K. W. Bachsitz, Den Haag. - Kunsthandel Kleinberger, Paris. - William Randolph Hearst, Los Angeles (um 1936). - Marion Davies, Los Angeles. - Los Angeles County Museum (Acc. no. A 5570.47-II, Geschenk an die Hearst Magazines des Museums im Jahre 1947). - Kékkö Gallery, Toronto (1978). - Galerie Ludwig Geiger, Basel (1978/79). - Privatsammlung Wien. - J. Weiner, München, Auktion 116, 12. April 2000, Kat.-Nr. 9 (mit Abb.). - Aus dem Nachlass eines süddeutschen Sammlers.