Carl Spitzweg - Landschaft mit Spaziergängern

Auktion 404, Kat.-Nr. 340

FRüHJAHRSAUKTION am 31. März 2022

Carl Spitzweg

Landschaft mit Spaziergängern

Schätzpreis:
€ 16.000 bis € 18.000

Differenzbesteuerung    

Ergebnis:
€ 20.800 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

Beschreibung:

Carl Spitzweg

1808 München - 1885 ebenda

 

Landschaft mit Spaziergängern

 

 

Eine junge Bäuerin mit ihrem Kind auf einem Weg in Baumlandschaft. Rücks. Nachlass-Stempel (Lugt 2307) in Schwarz. Öl auf Zigarrenkistenholz. 4,2 x 7,5 cm. Rest. Rahmen (14,2 x 17,2 cm).

 

Auf Rückseite und Rahmenrückseite jeweils spätere hs. Nummerierung 21. Auf der Rahmenrückseite Klebeetikett Ausst. Haus der Kunst, München (s. u.).

 

Siegfried Wichmann datiert das Gemälde in seinem Werkverzeichnis zum Schaffen Carl Spitzwegs auf "um 1880-85". Es ist dort als letzte Nummer der Gemälde aufgeführt.

1865 musste Carl Spitzweg für einige Monate aufgrund einer Venenentzündung das Bett hüten, das von ihm so geliebte Wandern war ihm verwehrt. Er begann in dieser Zeit mit dem Malen kleiner Atelier-Landschaften. In diesen Gemälden zeigt sich ein letztes Mal die Summe seines künstlerischen Könnens hinsichtlich einer miniaturhaften Verdichtung des Bildgegenstandes und elaborierte Arbeit mit Lichteinfällen und Kolorit.

 

Literatur: Wichmann, Siegfried, Carl Spitzweg und die französischen Zeichner. Daumier - Grandville - Gavarni - Doré. Ausst.-Kat. München, Haus der Kunst, 23. November 1985 - 2. Februar 1986. Herrsching 1985, S. 506, Kat.-Nr. 786 und Farbabb. S. 411: dort "um 1865" datiert. - Ders., Carl Spitzweg. Verzeichnis der Werke - Gemälde und Aquarelle. Stuttgart 2002, S. 584 f., WVZ-Nr. 1622 (mit Abb.).

 

Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung.



Titel-Zusatz:
Eine junge Bäuerin mit ihrem Kind auf einem Weg in Baumlandschaft


Signatur-Bez-Recto:
Rücks. Nachlass-Stempel (Lugt 2307) in Schwarz
Technik:
Öl
Träger:
auf Zigarrenkistenholz
Maße:
4,2 x 7,5 cm
Zustand:
Rest
Rahmen:
Rahmen (14,2 x 17,2 cm)
Provenienz:
Süddeutsche Privatsammlung.
Kommentar:
Siegfried Wichmann datiert das Gemälde in seinem Werkverzeichnis zum Schaffen Carl Spitzwegs auf "um 1880-85". Es ist dort als letzte Nummer der Gemälde aufgeführt. 1865 musste Carl Spitzweg für einige Monate aufgrund einer Venenentzündung das Bett hüten, das von ihm so geliebte Wandern war ihm verwehrt. Er begann in dieser Zeit mit dem Malen kleiner Atelier-Landschaften. In diesen Gemälden zeigt sich ein letztes Mal die Summe seines künstlerischen Könnens hinsichtlich einer miniaturhaften Verdichtung des Bildgegenstandes und elaborierte Arbeit mit Lichteinfällen und Kolorit. Literatur: Wichmann, Siegfried, Carl Spitzweg und die französischen Zeichner. Daumier - Grandville - Gavarni - Doré. Ausst.-Kat. München, Haus der Kunst, 23. November 1985 - 2. Februar 1986. Herrsching 1985, S. 506, Kat.-Nr. 786 und Farbabb. S. 411: dort "um 1865" datiert. - Ders., Carl Spitzweg. Verzeichnis der Werke - Gemälde und Aquarelle. Stuttgart 2002, S. 584 f., WVZ-Nr. 1622 (mit Abb.).