- Historischer Broschenclip mit Diamanten und Rubinen

Auktion 400, Kat.-Nr. 323

FRüHJAHRSAUKTION am 14. April 2021

 

Historischer Broschenclip mit Diamanten und Rubinen

Schätzpreis:
€ 22.000 bis € 26.000

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noch erhältlich
Beschreibung:
Historischer Broschenclip mit Diamanten und Rubinen
Frankreich, Paris 1935, RENE BOIVIN ANNEES

Gelbgold 750/- mit Platinverbödung, Feingehaltspunzen ab 1912 sowie einer Meistermarke für Boivin. 16 Diamanten im Altschliff, zus. ca. 1,80 ct., TCR (I-J), SI-P1. 28 Rubine im Karree/Treppenschliff, zus. ca. 0,85 ct.
Ca. 2,8 x 4,8 cm. Ca. 24,4 g.

Goldschmiedetechnische Ausführung: der fächerförmig anmutende Broschenclip wurde mit Diamanten in Pavé-Technik sowie in Zargenfassungen eingesetzt. Die Rubine sind in A Jour-Technik gesetzt. Rückseitige doppelte Nadelführung.

René Boivin (1864-1917) lebte und arbeitete in Paris, wo er sich schon als junger Mann im Schmuckbereich als Designer und Graveur einen Namen machte. In den 1890er Jahren etablierte er sich in der Rue St. Anastase. 1893 heiratet er Jeanne Poiret, es begann eine harmonische und erfolgreiche Zusammenarbeit, in denen sie sich gemeinsam an die kühnsten Moden des frühen 20. Jahrhunderts heranwagten. Nach dem frühen Tod von René Boivin führte seine Frau mit der gemeinsamen Tochter und weiteren Designerinnen das Unternehmen erfolgreich weiter. Der Boivin-Schmuck wurde von interessanten Materialverbindungen geprägt. Als 1959 Jeanne Boivin starb, wurde das Haus von Louis Girad übernommen und 1991 ging das Unternehmen an die Asprey-Gruppe über.

BK


Datierung:
Paris 1935,


Maße:
Ca. 2,8 x 4,8 cm cm
Kommentar:
René Boivin (1864-1917) lebte und arbeitete in Paris, wo er sich schon als junger Mann im Schmuckbereich als Designer und Graveur einen Namen machte. In den 1890er Jahren etablierte er sich in der Rue St. Anastase. 1893 heiratet er Jeanne Poiret, es begann eine harmonische und erfolgreiche Zusammenarbeit, in denen sie sich gemeinsam an die kühnsten Moden des frühen 20. Jahrhunderts heranwagten. Nach dem frühen Tod von René Boivin führte seine Frau mit der gemeinsamen Tochter und weiteren Designerinnen das Unternehmen erfolgreich weiter. Der Boivin-Schmuck wurde von interessanten Materialverbindungen geprägt. Als 1959 Jeanne Boivin starb, wurde das Haus von Louis Girad übernommen und 1991 ging das Unternehmen an die Asprey-Gruppe über.