- Humpen

Auktion 400, Kat.-Nr. 156

FRüHJAHRSAUKTION am 14. April 2021

 

Humpen

Schätzpreis:
€ 5.000 bis € 8.000

Differenzbesteuerung    

Ergebnis:
€ 6.350 (inkl. 27 % Käuferaufgeld)

Beschreibung:
Humpen
Augsburg, um 1689, Israel Thelot wohl unter Mitarbeit von Johann Andreas Thelot

Silber, teilvergoldet. Zylindrisch auf profiliertem Wulstfuß mit getriebener Weinranken-Bordüre, Volutenhenkel, leicht gewölbter Deckel mit Kugelknauf und kyrillischer Beschriftung. Durchbrochene Silbermanschette mit getriebenem, ziseliertem und punziertem Dekor: Ovalmedaillons mit Porträtbüsten im Wechsel mit Kriegstrophäen bzw. Weinreben. Auf dem Deckel aufgelegte Rosette. Marken auf Deckel, Fuß und Manschette (Seling 2007, Bz. Nr. 940, Mz. Nr. 1593, 1846), Meister um 1654, stirbt 1696 bzw. Meister 1689, stirbt 1734. Tremolierstich. St. Petersburger Repunzierung 1777 (Goldberg 11, 1175, 1193), Beschaumeister Ewgraf Borowschtschikoe. H. 19 cm. 975 g.

Medaillons betitelt "CAESAREON", "MARKVS ANTONIVS" und "CLEOPATRA".

Literatur: Praël-Himmer, Heidi, Der Augsburger Goldschmied Johann Andreas Thelot. München (GMN) 1978, Kat. Nr. 168.


Datierung:
um 1689,


Maße:
H. 19 cm
Zustand:
St. Petersburger Repunzierung 1777 (Goldberg 11, 1175, 1193), Beschaumeister Ewgraf Borowschtschikoe
Literatur:
Praël-Himmer, Heidi, Der Augsburger Goldschmied Johann Andreas Thelot. München (GMN) 1978, Kat. Nr. 168.