Westfalen 1. Viertel 16. Jh. - Die Hll. Katharina von Siena und Agnes

Auktion 413, Kat.-Nr. 129

JUNI-AUKTION

am 26. Juni 2024

Westfalen 1. Viertel 16. Jh.


Die Hll. Katharina von Siena und Agnes

Schätzpreis:
€ 4.000 bis € 6.000

Differenzbesteuerung    

Ergebnis:
€ 7.150 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

Beschreibung:

Westfalen 1. Viertel 16. Jh.

Die Hll. Katharina von Siena und Agnes


Auf der Rahmenrückseite altes Klebeetikett mit Nummerierung 150 [Slg. Figdor] und Klebeetikett Auktion Figdor 1930 mit Nr. 90. Rest eines Klebeetiketts mit Nr. 172. Öl auf Holz. 31,8 x 25,3 cm. Am rechten Rand eine ca. 15 mm breite Leiste angestückt. Rest. Min. besch. Rahmen besch. (45,3 x 38 cm).


Im Auktionskatalog der Sammlung Figdor war das vorliegende Gemälde als "Westfälisch, gegen 1500" katalogisiert und man stellte eine stilistische Nähe zum Schaffen des "Meisters von Cappenberg" fest. Mittlerweile wurde dieser als Jan Baegert identifizert (um 1465 Wesel - um 1535 ebenda), das künstlerische Oeuvre des ehemaligen "Meisters von Cappenberg" hat an Umfang gewonnen. Stilistische Vergleiche lassen zwar eine künstlerischen Verortung des Gemäldes im westfälisch-niederrheinischen Kulturraum nachvollziehen, eine Zuschreibung an Jan Baegert lässt sich nach modernem Kenntnisstand wohl nicht mehr vertreten.

Provenienz: Frau B. Kurtz, Wien [= Bertha Kurtz, die zusammen mit ihrem Ehemann Isidor eine Antiquitätenhandlung, seit 1914 mit einem Ladengeschäft, in Wien betrieb]. - "Die Sammlung Albert Figdor - Wien. Erster Teil", Bd. 3. Berlin [Paul Cassierer - Artaria & Co. - Glückselig Gmbh], 29. und 30. September 1930, S. XXIV f., Kat.-Nr. 90 (mit Abb.): als Werk des Bernhard Strigel. - Dort Rückerwerb über von der Erbin beauftragte Dritte, seither im Besitz der Familie.



Datierung:
1. Viertel 16. Jh.


Signatur-Bez-Recto:
Auf der Rahmenrückseite altes Klebeetikett mit Nummerierung 150 [Slg. Figdor] und Klebeetikett Auktion Figdor 1930 mit Nr. 90. Rest eines Klebeetiketts mit Nr. 172
Technik:
Öl
Träger:
auf Holz
Maße:
31,8 x 25,3 cm
Zustand:
Am rechten Rand eine ca. 15 mm breite Leiste angestückt. Rest. Min. besch
Rahmen:
Rahmen besch. (45,3 x 38 cm)
Kommentar:
Provenienz: Frau B. Kurtz, Wien [= Bertha Kurtz, die zusammen mit ihrem Ehemann Isidor eine Antiquitätenhandlung, seit 1914 mit einem Ladengeschäft, in Wien betrieb]. - "Die Sammlung Albert Figdor - Wien. Erster Teil", Bd. 3. Berlin [Paul Cassierer - Artaria & Co. - Glückselig Gmbh], 29. und 30. September 1930, S. XXIV f., Kat.-Nr. 90 (mit Abb.): als Werk des Bernhard Strigel. - Dort Rückerwerb über von der Erbin beauftragte Dritte, seither im Besitz der Familie.