Januarius Zick - Schäferszene am Brunnen

Auktion 922, Kat.-Nr. 1

SONDERAUKTION SCHäFER am 29. Oktober 2015

Januarius Zick

Schäferszene am Brunnen

Schätzpreis:
€ 18.000 bis € 22.000

Ergebnis:
€ 27.940 (inkl. 27 % Käuferaufgeld)

Beschreibung:

Zick, Januarius

1730 München - 1797 Ehrenbreitstein

 

Schäferszene am Brunnen

 

(Die Werbung). L. u. (auf dem Steinsockel) signiert und 1770 datiert. Öl auf Kupfer. 38 x 45,4 cm. Rest. Rahmen.

 

Gegenstück zu folgender Katalognummer.

 

Januarius Zick zählt zu den vielfältigsten und interessantesten süddeutschen Künstlern des 18. Jahrhunderts. Neben seiner Tätigkeit als Freskant (erinnert sei an sein Hauptwerk, die Ausmalung der Klosterkirche Wiblingen bei Ulm) schuf er qualitätvolle Werke als Maler von Altarblättern oder kleinen Kabinettbildern, als Zeichner und Entwerfer von Intarsien. Er unternahm Studienreisen nach Paris, Basel und Rom, seine künstlerische Karriere gipfelte im Amt des letzten Hofmalers des Trierer Kurfürsten.

 

Mit der Ausstattung des Watteau-Kabinetts im Bruchsaler Schloss (1759) hatte sich das Talent des Künstlers, auch Schäfer- und Bauernszenen überzeugend darzustellen, besonders deutlich gezeigt. Das galante Genre hatte Zick in Paris kennengelernt, als Hauptvertreter desselben gilt Francois Boucher. Januarius Zick pflegte bei seinen Schäferszenen im Gegensatz zum eher manierierten Stil der französischen Künstler - unter Verzicht auf mehr oder weniger offenkundige erotische Anspielungen - bewusst bäuerliche Gestalten darzustellen, die ihre Vorbilder in der niederländischen Genremalerei haben.

 

Literatur: Bushart, Bruno, Rezension: Othmar Metzger, Januarius Zick. Datierte und datierbare Gemälde, in: Kunstchronik, Jg. 35, H. 11 (1982), S. 451 und S. 437, Abb. 3. - Straßer, Josef, Januarius Zick 1730-1797. Gemälde - Graphik - Fresken. Weißenhorn 1994, S. 441, WVZ-Nr. G 487 (mit Abb. S. 223).

 

Provenienz: Jan Dick, München (1963).



Titel-Zusatz:
(Die Werbung)


Signatur-Bez-Vorne:
L. u. (auf dem Steinsockel) signiert und 1770 datiert
Technik:
Öl
Träger:
auf Kupfer
Maße:
38 x 45,4 cm
Zustand:
Rest
Rahmen:
Rahmen
Provenienz:
Jan Dick, München (1963).
Kommentar:
Gegenstück zu folgender Katalognummer. Januarius Zick zählt zu den vielfältigsten und interessantesten süddeutschen Künstlern des 18. Jahrhunderts. Neben seiner Tätigkeit als Freskant (erinnert sei an sein Hauptwerk, die Ausmalung der Klosterkirche W