HIGHLIGHTS GEMÄLDE UND GRAPHIKEN VOM 15. BIS 20. JAHRHUNDERT

AUKTION AM 29. JUNI 2023
14 UHR


 

 

 


JOHANN PETER HASENCLEVER
1810 Remscheid  – 1853 Düsseldorf

JUNGE FRAU AM OFFENEN FENSTER, IN BETRACHTUNG DES VOLLMONDES (Detail)

Öl auf Leinwand.
35 × 30,5 cm

AUKTION 409 // LOT 395
ERGEBNIS € 20.800 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)


ZUM ANBETEN SCHÖN


 

 

 


FLÄMISCH
Anfang 16. Jh.

DIE ANBETUNG DER KÖNIGE

Öl auf Eichenholz.
13 × 8,2 cm

AUKTION 409 // LOT 348
ERGEBNIS € 2.470 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

 


HANS ROTTENHAMMER, ZUGESCHRIEBEN
1564 München – 1625 Augsburg

MARIA MIT KIND UND DEM LAMM

Öl auf Holz.
48 × 31 cm.

AUKTION 409 // LOT 349
SCHÄTZPREIS € 12.000 – 15.000


HANGOVER


 

 

 


JOHANN CONRAD SEEKATZ
1719 Grünstadt  – 1768 Darmstadt

BACCHANTENZUG

Öl auf Leinwand.
72,5 × 103 cm

AUKTION 409 // LOT 384
ERGEBNIS € 13.000 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)

Provenienz: Ehem. Sammlung Dr. Adolf Feulner (1884  – 1945). – Privatbesitz Süddeutschland. 


HOLÀ


 

 


FRANKREICH UM 1720

BILDNIS EINER PRINZESSIN

Detail. R. u. (auf der Tischkante) bezeichnet „Largillier[r]e ft.“.
Öl auf Leinwand.
104 × 81 cm

AUKTION 409 // LOT 385
ERGEBNIS € 13.000 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)


SCHMUCK STÜCK


 

 


THOMAS HUDSON
1701 Devon  – 1779 Deep Cross, Twickenham, Werkstatt bzw. Umkreis

DAMENBILDNIS

Öl auf Leinwand.
76,5 × 63,5 cm

AUKTION 409 // LOT 391
SCHÄTZPREIS € 8.000  – 12.000


LICHT UND SCHATTEN


 

 

 


MEINDERT HOBBEMA
1638 Amsterdam – 1709 ebenda

EICHENWALD

Öl auf Holz.
72 × 105 cm

AUKTION 409 // LOT 360
SCHÄTZPREIS € 30.000  – 40.000


KLARER STRICH IN DER LANDSCHAFT


 

Henri Joseph Harpignies, der lange Jahre brauchte, um seinen individuellen und unverwechselbaren Malstil zu finden, gilt als einer der populären französischen Landschaftsmaler seiner Zeit. Seiner inneren Überzeugung folgend, dass die Kunst als solche und die Landschaftsmalerei im Speziellen sich im Niedergang befinde, führte Harpignies die Tradition der romantischen Malerei im Sinne der Künstler der „Schule von Barbizon“, bis ins 20. Jahr - hundert fort. Edmond de Goncourt, bedeutendster französischer Kunstkritiker der Zeit, bescheinigte ihm wohlwollend: „ ... pas un coup de pinceau qui ne fût vrai ...“ („ ... kein Pinselstrich, der nicht wahr wäre ...“).

 

 


HENRI JOSEPH HARPIGNIES
1819 Valenciennes – 1916 Saint-Privé (Yonne)

WEITE LANDSCHAFT

Öl auf Leinwand.
81,5 × 120,5 cm

AUKTION 409 // LOT 425
SCHÄTZPREIS € 5.000  – 7.000

TIERWOHL

HEINRICH VON ZÜGEL 

 





SUN DOWNER


 

 

Maximilian Haushofer war als Maler Autodidakt. 1828 besucht er erstmals die Fraueninsel im Chiemsee, ein Ereignis von größter Nachhaltigkeit bezüglich seiner Biographie. 1829 beginnt er ein Jura-Studium, bereits 1831 lässt er sich von Joseph Anton Sedlmayr in Ölmalerei unterrichten. Kurz danach lernt er die Künstler Carl Friedrich Heinzmann und Albert Zimmermann kennen, beide als Landschaftsmaler bereits etabliert. Ab 1833 wendet er sich endgültig der Malerei zu, seine Motive findet er bei häufigen Aufenthalten in den bayerischen Alpen und am Chiemsee. Sein erstes Gemälde mit einem Chiemsee-Motiv, „Abend am Chiemsee“, wird 1834 im Münchener Kunstverein ausgestellt. Sein Bekanntenkreis erweitert sich 1834 um den berühmten Landschaftsmaler Carl Rottmann.

Im Sommer 1835 hält sich Haushofer länger auf der Fraueninsel auf, 1836/37 folgt zusammen mit anderen Künstlern eine Italienreise – Haushofer wird zudem Mitglied im Künstlerverein in Rom. 1838 heiratet er Anna Dumbser, Tochter des „Inselwirtes“ von Frauenchiemsee, im gleichen Jahr erfolgt die Gründung der dortigen Künstlerkolonie. Bereits im folgenden Jahr entsteht das vorliegende Gemälde.

Maximilian Haushofers frühe Landschaftsgemälde sind zu Beginn vor allem von der idealisierenden Kunst eines Carl Rottmann und eines Joseph Anton Koch beeinflusst. Später finden sich romantische Tendenzen, verbunden mit Merkmalen einer frühen Freilichtmalerei. Den idealisierenden Tendenzen seiner künstlerischen Vorbilder ist wohl auch die vorliegende Landschaft verpflichtet.


MAXIMILIAN HAUSHOFER
1811 Nymphenburg– 1866 Starnberg

LANDSCHAFT IM CHIEMGAU (BLICK VON EINER ALM AN DER KAMPENWAND IN DIE EBENE?)

Öl auf Leinwand.
34,5 × 46,5 cm

AUKTION 409 // LOT 417
ERGEBNIS € 7.800 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)


MAXIMILIAN HAUSHOFER
1811 Nymphenburg– 1866 Starnberg

FLUSSLANDSCHAFT IM VORGEBIRGE

Öl auf Leinwand.
54 × 72 cm

AUKTION 409 // LOT 418
ERGEBNIS € 15.600 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)


MOUNTAIN FESCHION


 

 


JOHANN SPERL
1840 Buch b. Fürth –1914 Bad Aibling

„EIN NEUER ANZUG“

Öl auf Holz.
31 × 20,5 cm

AUKTION 409 // LOT 448
SCHÄTZPREIS € 8.000 – 12.000


HIASL (MATHIAS) MAIER-ERDING
1894 Erding– 1933 München

CHIEMGAUERIN IN TRACHT („SCHMETTERER-ROSL“)

Öl auf Leinwand.
105 × 92 cm

AUKTION 409 // LOT 471
SCHÄTZPREIS € 5.000 – 6.000

Ausstellung: Gedächtnisausstellung Hiasl Maier-Erding, Frauenchiemsee, 22. Mai –  26. September 1982, Nr. 77. 


HOOF BEAT


 

 


ALBRECHT ADAM
1786 Nördlingen– 1862 München

HUFSCHMIED IM FELDLAGER

Öl auf Leinwand.
42,5 × 50 cm

AUKTION 409 // LOT 414
ERGEBNIS € 13.000 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)


HEART BEAT


 

 


CARL FRIEDRICH MORITZ MÜLLER,
GEN. FEUERMÜLLER

1807 Dresden – 1865 München

NÄCHTLICHE HEIMKEHR VON DER HOCHZEIT

Öl auf Karton.
43,5 × 39 cm

AUKTION 409 // LOT 446
SCHÄTZPREIS € 6.000 – 8.000


SANDY SUNRISE


 

 

 


OTTO PILNY
1866 Budweis – 1936 Zürich

SONNENAUFGANG IN DER WÜSTE

Öl auf Leinwand.
Maße: 120 × 180 cm

AUKTION 409 // LOT 474
ERGEBNIS € 39.000 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)


MESSAGE IN A BOTTLE


 

 

 


LOVIS CORINTH
1858 Tapiau  – 1925 Zandvoort

„DER ALTE TRINKER“

Öl auf Leinwand.
75 × 59 cm.

AUKTION 409 // LOT 472
SCHÄTZPREIS € 35.000  – 40.000

Provenienz: Galerie Commeter, Hamburg. – Kunsthaus Brakl, München (1922). – Sammlung Georg Schäfer, Schweinfurt. – Neumeister, Sonderauktion „Bilder aus Sammlung Georg Schäfer I“, 24. Februar 2005, Kat.-Nr. 14. – Süddeutsche Privatsammlung


CROSS


 

 

 


FRITZ VON UHDE
1848 Wolkenburg (Sachsen)– 1911 München

KREUZIGUNG CHRISTI

Ölstudie auf Sperrholzplatte.
66 × 91 cm

AUKTION 409 // LOT 477
ERGEBNIS € 10.400 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)


GRASS


 

 

 


JOHANN GEORG VON DILLIS
1759 Gmain– 1841 München

RINDER AUF DER WEIDE IN HÜGELIGER LANDSCHAFT

Öl auf Papier
29 × 27 cm

AUKTION 409 // LOT 411
SCHÄTZPREIS € 6.000 – 8.000

Provenienz: Bayerischer Adelsbesitz. 


KARTEN KUNST


 

 

Vorliegend sind die ersten fünf Karten von Ortelius Publikation „Theatrum Orbis Terrarum“. Unter diesem Titel veröffentlichte Abraham Ortelius 1570 eine Sammlung von ursprünglich 53 Karten, die zwischen 1570 und 1641 in zahlreichen und immer wieder erweiterten Auflagen erschienen ist. Das „Theatrum Orbis Terrarum“ wird oftmals als der erste moderne Weltatlas bezeichnet – der erste, der seine Kartensammlung auch als „Atlas“ betitelt hat, war dann Ortelius’ Zeitgenosse Gerhard Mercator mit dem „Atlas sive Cosmographicae meditationes de fabrica mundi et fabricati figura“. Die Karten bei Ortelius basieren zum Teil auf den Darstellungen anderer Kartographen seiner Zeit. Mit seiner Kartensammlung hat Ortelius ein vereinheitlichtes, ästhetisch hochwertiges und im Buchformat gut lesbares Kartenprogramm zusammengestellt, das jedem Interessierten einen Blick auf die Welt seiner Zeit gegeben und eine imaginäre Reise durch diese Welt ermöglicht hat.

 


ABRAHAM ORTELIUS
1527 Antwerpen– 1598 ebenda

„TYPUS ORBIS TERRARUM“ „AFRICAE TABULA NOVA“ „AMERICAE SIVE NOVI“ „ASIAE NOVA DESCRIPTIO“ „EUROPA“

Fünf kolorierte Kupferstichkarten auf Bütten.
Bei Ortelius, Antwerpen, 1570 bzw. 1587.
Ca. 49 × 58,5 cm

AUKTION 409 // LOT 318
ERGEBNIS € 5.850 (inkl. 30 % Käuferaufgeld)


ANTIQUARISCHE BÜCHER


 

 

SELTENE ANTIKE BÜCHER UND HANDSCHRIFTEN



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Dr. Rainer Schuster M.A.

Gemälde bis angehendes 20. Jahrhundert, Miniaturen, Graphik, Bücher


Mit dem Studium der Kunstgeschichte erfüllte sich Dr. Rainer Schuster seinen ganz persönlichen „Jugendtraum“. Bereits in Jugendjahren mit der vielfältigen Kunstlandschaft des süddeutschen Raumes vertraut, vertiefte er sein Wissen vor allem für die Malerei des 17. und 18. Jhs. durch sein enges Verhältnis zu seinem akademischen Lehrer Prof. Dr. Hermann Bauer. Das Studium der Kunstgeschichte in München und Wien schloss Dr. Schuster mit einer Dissertation über den bayerischen Kupferstecher Michael Wening ab. In direktem Anschluss an die Promotion folgte ein dreijähriges Volontariat bei der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Im Jahr 1998 erfolgte dann der Wechsel zu NEUMEISTER, anfangs als Experte für Graphik und Bücher, seit 2003 sukzessive für Alte Meister und Künstler des 19. und beginnenden 20. Jhs. Seit Januar 2011 leitet Herr Dr. Schuster unser Kernsegment ALTE KUNST und steht Ihnen dabei jederzeit für die Begutachtung von Graphiken und Gemälden vom 15. bis zum frühen 20. Jh. zur Verfügung. Dank seines umfangreichen kunsthistorischen Wissens konnten bereits zahlreiche, als Werke unbekannter Meister eingelieferte Objekte kunsthistorisch exakt eingeordnet werden, so gelang beispielsweise die Identifizierung einer bedeutenden Entwurfszeichnung Friedrich Sustris‘ für die Münchener Michaelskirche. Mit dem erst 2012 von Dr. Rainer Schuster bearbeiteten und vielbeachteten Katalog zu unserer Sonderauktion von 21 Arbeiten Adolph von Menzels bewies er einmal mehr nicht nur Sachverstand, sondern auch die Fähigkeit, seine eigene Begeisterung für die Kunst auch auf unsere Kunden zu übertragen.

Barbara Huber M.A.

Gemälde und Graphik bis angehendes 20. Jahrhundert


Barbara Huber betreut in der Abteilung ALTE KUNST Gemälde und Graphiken bis zum angehenden 20. Jahrhundert. Sie prüft Echtheit und Provenienzen und arbeitet bei wissenschaftlicher Recherche und Katalogisierung eng mit dem Leiter der Abteilung ALTE KUNST, Dr. Rainer Schuster, zusammen. Seit 2008 ist Barbara Huber auch Kunstversteigerin und schlägt die von ihr zuvor geprüften und katalogisierten Kunstobjekte am Pult dem Meistbietenden zu.

Barbara Huber studierte Kunstgeschichte in München, Siena und Venedig und war zunächst ganz auf Architekturgeschichte hin ausgerichtet. Bereits während des Studiums arbeitete sie als studentische Mitarbeiterin im Architekturmuseum der Pinakothek der Moderne und wirkte dort u. a. an Organisation und Kuratierung der Ausstellung „Architektur der Wunderkinder“ mit. Ein Praktikum bei einem anderen Münchner Auktionshaus und die Mitarbeit beim Kunstmarktmagazin ARTinvestor liessen sie sich in Richtung Auktionsmarkt orientieren.

Ihre umfassenden Kenntnisse der italienischen Sprache machen Barbara Huber zur ‚preferita assoluta’ für zahlreiche NEUMEISTER-Kunden südlich der Alpen, die das Münchner Kunstauktionshaus bei Kauf wie Verkauf von Kunst und Antiquitäten gleichermaßen schätzen.

 

 

 
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