NOCH ERHÄLTLICH - SCHMUCKBROSCHEN UND ANSTECKNADELN AUS DER DEZEMBER AUKTION

- Zwei Broschen mit Diamanten, Rubinen und Zuchtperle

Auktion 390, Kat.-Nr. 253

Schätzpreis € 700 bis € 900
noch erhältlich

- Anhänger in Form eines Blumenkorbes

Auktion 390, Kat.-Nr. 257

Schätzpreis € 6.000 bis € 6.800
noch erhältlich

- Zwei Krawattennadeln mit Diamanten und Saphiren

Auktion 390, Kat.-Nr. 262

Schätzpreis € 800 bis € 1.200
noch erhältlich

- Zwei Krawattennadeln mit Hund und Katze

Auktion 390, Kat.-Nr. 267

Schätzpreis € 900 bis € 1.200
noch erhältlich

- Zwei Krawattennadeln mit Eulen

Auktion 390, Kat.-Nr. 268

Schätzpreis € 700 bis € 1.000
noch erhältlich

- Zwei Broschen mit Eulengesichtern

Auktion 390, Kat.-Nr. 269

Schätzpreis € 6.100 bis € 6.600
noch erhältlich

- Zwei Krawattennadeln mit Clown und Eulenspiegel

Auktion 390, Kat.-Nr. 270

Schätzpreis € 600 bis € 900
noch erhältlich

- Zwei Krawattennadeln mit Fröschen

Auktion 390, Kat.-Nr. 271

Schätzpreis € 1.500 bis € 1.800
noch erhältlich

- Diamantbrosche

Auktion 390, Kat.-Nr. 273

Schätzpreis € 1.200 bis € 1.500
noch erhältlich

- Brosche in Form eines Spatzen

Auktion 390, Kat.-Nr. 286

Schätzpreis € 3.000 bis € 3.600
noch erhältlich

- Brosche in Form einer Rosenblüte mit Brillanten

Auktion 390, Kat.-Nr. 304

Schätzpreis € 900 bis € 1.200
noch erhältlich

- Nadel mit Diamanten

Auktion 390, Kat.-Nr. 314

Schätzpreis € 800 bis € 1.000
noch erhältlich

- Brosche mit Tahitiperle und Diamanten

Auktion 390, Kat.-Nr. 348

Schätzpreis € 1.000 bis € 1.400
noch erhältlich

- Sticker mit einer Südsee Tahiti-Zuchtperle und Brillanten

Auktion 390, Kat.-Nr. 409

Schätzpreis € 600 bis € 800
noch erhältlich

- Brosche in Form einer Grafenkrone mit Brillanten, Rubinen und Smaragden

Auktion 390, Kat.-Nr. 414

Schätzpreis € 600 bis € 800
noch erhältlich

DAS KÖNNTE AUCH INTERESSANT SEIN:
HIGHLIGHTS - BROSCHEN (Dezember 2020)

RUßLAND, um 1900-1908, AUGUST FREDERICK HOLLMING

FABERGÉ: JUWELIERKUNST DER ZARENZEIT, DIE BIS HEUTE STRAHLT GOLDIG

Roger Moore vertauschte 1983 in „Octopussy“ ein zur Auktion stehendes Original noch während des Bieter-Wettstreits unbemerkt mit einer Replik. Omar Sy ließ beim Vorstellungsgespräch in „Ziemlich beste Freunde“ eines bei seinem künftigen, reichen Arbeitgeber mitgehen. Wann immer es um wirklich kostbare Schätze geht, weisen Filmemacher dem berühmten Fabergé- Ei gerne eine Hauptrolle zu. Vielleicht, weil Dekadenz und künstlerische Perfektion selten auf so elegante Weise zusammenfinden.

„Der französische Schmuckstil des 19. Jahrhunderts prägte Farbergé durch exquisite Gestaltungen sowie eine reiche Vielfalt von Diamanten und herrlich leuchtenden Farbedelsteinen. Das berühmte Ei ist nur ein Objekt aus dem großen, gut bestückten Nest des Hauses Fabergé“,

so Beate Kalisch, bei NEUMEISTER Expertin für Schmuck 18. bis 20. Jahrhundert, Diamanten, Edelsteine und Perlen. Ein wunderbares Beispiel dafür ist die Brosche, die im Dezember bei NEUMEISTER versteigert wird. Die kleine Pretiose (3,6 × 2,6 cm) aus Gelbgold ziert ein japanisches Blumenmotiv mit zwölf Diamantrosen und zwei ovalen Rubinen im Cabochon-Schliff. Geschaffen wurde sie um die Jahrhundertwende von Fabergés Werkmeister August Frederick Hollming (1854–1913), der bei Fabergé in St. Petersburg arbeitete und dessen Spezialität die Gestaltung sehr feiner emaillierter Broschen, kleiner Goldjuwelen und Zigarettendosen war. „Dort wurde die Brosche auch von ihm hergestellt, möglicherweise als Geschenk Fabergés an den Zaren“, erklärt Beate Kalisch.

Der wirtschaftliche Aufschwung Russlands Ende des 19. Jh. erfasste auch die Juwelierbranche des Landes. Die Menschen hatten mehr Geld in der Tasche und wollten ihren Wohlstand zeigen, am liebsten mit Kostbarkeiten von Fabergé. Prägender Kopf der Familie hugenottischer Herkunft war Peter Carl Fabergé, der 1846 als Sohn eines deutsch-baltischen Juweliers und dessen dänischer Frau in St. Petersburg geboren wurde. Als junger Mann lernte Peter Carl das Schmuckmacherhandwerk von der Pike auf und machte sich auch auf Reisen durch Europa schlau. All das floss in seine Arbeit ein, als er 1872, zurück in St. Petersburg, das Geschäft seines Vaters übernahm und es schnell zu internationalem Ruhm brachte. Fortan liest sich die Firmengeschichte wie eine niemals endende Kette von Erfolgen: Beförderung zum Zarenhoflieferanten und Gutachter kaiserlicher Schätze, Hoflieferant der Könige von Skandinavien, England, Griechenland, Bulgarien und Siam, unzählige Preise, Eröffnung von Niederlassungen in Moskau (1887–1917), Odessa (1890–1918), Kiew (1905–1910) und London (1903–1915). Übrigens: Eine eigene Werkstatt mit 20 Mitarbeitern war allein damit beschäftigt, Etuis aus Ahornholz zu fertigen, in denen die Schmuckstücke verpackt wurden. „Das ist heute ein eigenes Sammelgebiet. Auch die Fabergé-Brosche der Dezemberauktion kommt mit einem hübschen Etui daher, allerdings nicht von Fabergé“, so Beate Kalisch.