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KURZPORTRÄT


NEUMEISTER
Münchener Kunstauktionshaus
Barer Straße 37
80799 München
T +49 (0) 89 23 17 10 - 0
F +49 (0) 89 23 17 10-55
info@neumeister.com
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9-17:30 Uhr






Kunstauktionshaus NEUMEISTER

Im Jahr 1958 schlägt Rudolf Neumeister das erste Kunstwerk zu – zu der Zeit residiert der junge Kunstauktionator zusammen mit seiner Frau Christa noch in den Räumen des Kunstauktionshauses Weinmüller im Almeida-Palais in der Brienner Straße. Zwanzig Jahre später zieht das Unternehmen in die Barer Straße 37 um, wo es bis heute als „Kunstauktionshaus NEUMEISTER bei den Pinakotheken“ firmiert. In keinem anderen Stadtteil Münchens, an der Grenze von Schwabing und Max-Vorstadt, pulsierte und pulsiert das Kunstleben so wie hier: Alte und Neue Pinakothek, Pinakothek der Moderne, Museum Brandhorst, Lenbachhaus sowie zahlreiche Galerien und die neu erbaute Filmhochschule München geben dem Viertel seinen ganz besonderen lebendig-kreativen Flair.

Auf dem rückwärtigen Grundstück baut Neumeister ein modernes Auktionshaus mit rund 1.200 Quadratmetern Geschäftsfläche, Tiefgarage und Ausstellungsräumen. An den prominentesten Bewohner des abgerissenen Rückgebäudes - den Schriftsteller Oskar Maria Graf - erinnert heute eine Gedenktafel. Die Verwaltung des Hauses ist im klassizistischen Gebäude an der Barer Straße 37 untergebracht; Geschäftsleitung, Kundenempfang und -beratung, den Auktionssaal, die Räume für die Vorbesichtigungen sowie die Fachbibliotheken und die Arbeitsplätze der Kunstexperten birgt der rückwärtige Neubau.

Alle Bereiche der Kunst und des Kunsthandwerks – von mittelalterlichen Skulpturen und Fayencen über Möbel, Teppiche und Kunsthandwerk bis hin zu klassischer Malerei und zeitgenössischem Design - werden hier von erfahrenen Experten taxiert und bearbeitet. Sie sind heute in fünf Sparten gegliedert: Alte Kunst, Varia, Moderne, Design und außereuropäische Kunst. Große Namen begleiten die Erfolgsgeschichte des Kunstauktionshauses bei den Pinakotheken, das längst auch international einen exzellenten Namen genießt: die Versteigerung des Nachlasses Otto Bernheimer, Sammlungen wie Igo Levi-Luzern (Fayencen), Heinrich Oertel (Skulpturen), Dr. Georg Schäfer und René von Schleinitz, Milwaukee Art Museum (Malerei), Hugh und Molly Bareiss (Fayencen, Afrikanische Kunst und Moderne), die Sammlung Paul Eipper und die Sammlung Dr. Christian Wolters sowie Sonderauktionen wie des Bayerischen Königsservices oder der Sammlung der Freunde des Haus der Kunst erzielten nicht selten eine fast hundertprozentige Verkaufsquote.

Seit Februar 2008 lenkt Neumeisters Tochter Katrin Stoll die Geschicke des Unternehmens mit seinen 35 Mitarbeitern. Die öffentlich bestellte und vereidigte Kunstauktionatorin ist nach der Übernahme der Geschäftsanteile ihrer Schwestern alleinige Inhaberin und Geschäftsführerin des Hauses. Auch sie verfolgt die Mehrsparten-Strategie des Kunstauktionshauses Neumeister und setzt darüber hinaus mit der „Galerie NEUMEISTER“ einen Akzent auf zeitgenössische Kunst und Design. Die Gabelsbergerstraße 17 bietet Kunstgenuss in entspannter Atmosphäre mitten im Pinakothekenareal.

NEUMEISTER AKTIV IN ALLEN SPARTEN

Neben unseren regulären Auktionen konnten wir Kunstfreunden im Jahr 2009 zahlreiche Sonderauktionen und Ausstellungen bieten.
Einer der Höhepunkte war die Sonderauktion "Ozeanische und Präkolumbische Kunst, Asiatika, Antiken, Afrika" aus der Sammlung unseres langjährigen Experten Dr. Karl-Ferdinand Schaedler. Die in über vier Jahrzehnten zusammengetragene Kollektion konnte zahlreiche spektakuläre Zuschläge verzeichnen, an denen sowohl der internationale Handel, wie auch Sammler beteiligt waren. Die beiden aufwendigen Kataloge waren als Kompendium einer Sammlergeschichte Afrikanischer Kunst sehr gefragt.

2010 kamen Freunde des Jugendstils mit der exquisiten Sammlung von Prof. Kurt Liebermeister auf ihre Kosten, die eine nahezu 100prozentige Verkaufsquote erreichte und über die auch Medien wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichteten, dass „von weither angereiste Kenner im Bietfieber“ für „fulminante Ergebnisse“ sorgten. Ganz im Zeichen des Art Déco stand das Sammlerinteresse des aus Brooklyn stammenden Unterhaltungs-Stars Bob Lockwood, dessen Kollektion im Frühjahr 2011 versteigert wurde. Weitere Highlights der vergangenen Sommer waren die jeweils im Juli stattfindende Vintage-Moden und -Accessoires-Auktion, die sowohl ein junges, trendbewusstes wie auch das etablierte Publikum anzieht. Inzwischen bieten auch Vertreter bekannter Museen mit, um seltene Mode-Klassiker für ihre Sammlungen zu ersteigern.

Vom Abkühlen des überhitzten Kunstmarktes profitierte NEUMEISTER als bodenständiges Auktionshaus, das traditionell auf gesunde Diversifikation zu moderaten Preisen und eine Vielzahl von Experten setzt. Das verknappte Angebot führte sowohl in der Moderne wie in der Alten Kunst zu besonders guten Resultaten für qualitätvolle Einlieferungen.  Darüber hinaus kam uns ein bekannter Trend entgegen: Boomen die Märkte und Börsen, setzen Kunstkäufer auf zeitgenössische Werke - in Zeiten der Rezension investieren sie in Alte Kunst und in klassische Werte. Auch die Alten Meister sind wieder gut nachgefragt. Einmal mehr zeigte sich, dass besonders marktfrische Ware und seltene Werke auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gute Preise erzielen. Ausgefallene Objekte und Spitzenqualität hatte auch der Bereich Kunstgewerbe zu bieten, was die Taxen oftmals vervielfachte und für Höchstpreise sorgte. Dies bestätigt umso mehr die Solidität unseres Hauses und die Tatsache, dass ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis von Käufern gewürdigt wird.